Info-Telegramm 4/22

29. April 2022 | Aktuelles, EV-Telegramm

WebGIS des Erftverbandes ist online

Das WebGIS des Erftverbandes ist ein webbasiertes Geoinformationssystem, das fachübergreifend interaktive Geodaten des Erftverbandes für eine breite Nutzung als Open Data zur Verfügung stellt. Darüber hinaus stellt das Portal diverse hilfreiche Funktionalitäten zur Verfügung, wie etwa Druckfunktionen, Daten vergleichen und Adressen bzw. Geodaten suchen. Interne Inhalte können mit einer Authentifizierung für Mitglieder, Behörden, interne Verwaltungsaufgaben oder Fachbüros für gewisse Fragestellungen freigegeben werden. Ab sofort sind als erstes Geodaten der Abteilung Grundwasser online unter www.erftverband.de/webgis-erftverband abrufbar. Weitere Verbandsthemen werden folgen.

 

#Update Umbau Erftaue Euskirchen

Nach dem Sturm und Regen zu Jahresbeginn, mussten manche unfertigen, zerstörten Bereiche auf der Baustelle „repariert“ werden. Was viele nicht wissen und Wasserverbände bei solch einer Renaturierungsmaßnahme direkt mit einplanen: Jedes Hochwasser hilft dem Gewässer seinen natürlichen Zustand zu verbessern. So kam es auch hier zu teils steilen Uferabbrüchen, in denen sich z.B. der Eisvogel sehr wohl fühlt. Umgestürzte Bäume und entstandene Vertiefungen in der Gewässersohle dienen nun als neuer Lebensraum für viele Flussbewohner. Solche Veränderungen sind also gewollt. Daher werden deren hydraulische Auswirkungen schon in der Planung berücksichtigt, sodass der Hochwasserschutz für alle erhalten bleibt bzw. verbessert wird. Hier kann die Baumaßnahme von oben betrachtet werden.

 

Wartung der Grundwasserpumpen in Korschenbroich

Der Erftverband betreibt sieben Brunnen und einen Schwimmponton in Korschenbroich, um hohe Grundwasserstände zu kappen. Mit dieser Maßnahme können etwa 900 Häuser wirkungsvoll vor Vernässungsproblemen geschützt werden. Um die Funktionsfähigkeit der Kappungsanlagen zu gewährleisten, werden zurzeit die Steigleitungen und Pumpen aller Brunnen gezogen und geprüft. Zusätzlich wird in den Brunnen eine Kamerabefahrung durchgeführt und vor Ort ausgewertet, ob Schäden an Brunnen und Brunnenfiltern (10 bis 22 m Tiefe) festzustellen sind. Über die Internetseite www.grundwasser-korschenbroich.de stehen weitere Informationen zum aktuellen Betriebsstatus der Förderanlagen sowie zur Entwicklung der Grundwasserstände zur Verfügung.

 

Vertragsentwürfe für Klärschlamm-Kooperation fertiggestellt

Der Erftverband und der Wasserverband Eifel-Rur haben die Verträge für eine gemeinsame Klärschlammverbrennung fertiggestellt. Das umfängliche Vertragswerk ist notwendig, weil die Verbände  im Wege der europaweiten Ausschreibung für diese Aufgabe einen Strategischen Partner suchen, der wesentliche Aufgaben bei der Planung, dem Bau und dem Betrieb einer neuen Klärschlammverbrennnungsanlage übernehmen wird. Hierfür werden die Verbände und der Strategische Partner ein neues Unternehmen gründen, das sie gleichberechtigt führen.

 

Offenen Kanalsanierung Zülpich-Hoven

Gemäß SüwVO Abw NW sind die Kanalnetze in einem 15-jährigen Turnus zu untersuchen und deren Zustand zu bewerten. Die Untersuchung des Ortsnetzes in Zülpich-Hoven wurde gemäß ABK der Stadt Zülpich in 2019 durchgeführt. Im Anschluss wurde das Sanierungskonzept erstellt, sowie eine hydraulische Überprüfung des Ortsnetzes durchgeführt. Beide Maßnahmen ergaben einen baulichen Sanierungsbedarf für den Ortsteil Hoven. Der Auftrag zu den Bauarbeiten wird kurzfristig erteilt.

 

RRB Am Kopmann – Neubau

Das vorhandene RRB ist nicht mehr ausreichend dimensioniert. Der aktuelle Standort lässt eine Erweiterung des alten RRB nicht zu. Der Standort des neuen RRB´s liegt im Bereich eines alten Klostergartens. Im Vorfeld des Neubaus des RRB sind archäologische Voruntersuchen vom LVR (Amt für Bodendenkmalpflege) auferlegt worden. Das Vergabeverfahren wird zurzeit durchgeführt.

 

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an das Vorstandsbüro des Erftverbandes,
Bärbel Lambertz, 02271 88-1213,
Jochen Birbaum, 02271 88-1158.

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Phosphorrecycling aus Klärschlamm

PRESSEMITTEILUNG 15/2022
In Kooperation mit dem Wasserverband Eifel-Rur
Nach der novellierten Klärschlammverordnung muss aus dem Klärschlamm ab 2029 Phosphor zurückgewonnen werden. Dieser ist ein wichtiger Rohstoff für Menschen, Tiere und Pflanzen.

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