Wirtschaftsplan verabschiedet

Delegiertenversammlung des Erftverbandes entscheidet über Mitgliederbeiträge und Investitionen


Unter Leitung des Verbandsratsvorsitzenden Dr. Uwe Friedl haben die 102 Delegierten der Erftverbandsmitglieder am 13. Dezember in Euskirchen auf der Delegiertenversammlung den Wirtschaftsplan und die Veranlagungsrichtlinien für 2019 verabschiedet.

Das Volumen des Wirtschaftsplans 2019 beträgt rund 116 Millionen Euro und liegt damit etwa 1,2 Prozent über dem Vorjahresplan. Die 2018 leicht gesunkenen Mitgliederbeiträge bleiben mit einer geringen Steigerung von 1,38 Prozent weitgehend stabil. Dies erreicht der Erftverband u. a. durch den weiter gesunkenen kalkulatorischen Zinssatz von derzeit 3,25 Prozent sowie geringere Materialkosten.

Für Investitionen stellt der Erftverband im kommenden Jahr rund 61 Millionen Euro bereit. Davon investiert der Verband rund 27 Millionen Euro in die Modernisierung der Abwasseranlagen – beispielsweise in die Sanierung der Kläranlagen oder den Neubau von Retentionsbodenfiltern.

Zirka 20 Millionen Euro sind für Instandsetzung und Ausbau der Kanalnetze von Rommerskirchen, Meckenheim und Zülpich eingeplant. In den Gewässerausbau und den Hochwasserschutz investiert der Erftverband 2019 rund 5,4 Millionen Euro.

Hintergrundinfo:

Die derzeit 247 Mitglieder des Erftverbandes wählen bzw. bestellen aus ihrer Mitte die Delegiertenversammlung. Sie entspricht der Hauptversammlung einer Aktiengesellschaft und beschließt den Wirtschaftsplan, die Satzung, die Veranlagungsrichtlinien, die wesentlichen Bauvorhaben des Verbandes sowie die Übernahme von Aufgaben. Die Delegiertenversammlung besteht aus 102 Delegierten, die für fünf Jahre bestellt werden und die Mitglieder des Verbandsrates wählen.

Die Mitglieder des Erftverbandes sind in Gruppen zusammengefasst. Jede Mitgliedergruppe (außer der Erftfischereigenossenschaft) erhält zunächst fünf Delegiertensitze. Die restlichen 70 Sitze werden zusätzlich unter den Mitgliedergruppen nach ihren Beitragsleistungen und dem d’Hondt’schen Höchstzahlverfahren verteilt. Zusätzlich entsenden die Erftfischereigenossenschaft und die Landwirtschaftskammer je ein Mitglied. Die Gemeinden haben eine deutliche Mehrheit und belegen 66 Sitze.

[Bergheim, 13. Dezember 2018]

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