Wichtiger Schritt für den Hochwasserschutz am Rotbach

PRESSEMITTEILUNG 36/2026

Erftverband übergibt Antrag auf Genehmigung für das neue Hochwasserrückhaltebecken Schwerfen an Bezirksregierung Köln

Bergheim/Zülpich, 14. September 2026. Ein wichtiger Meilenstein für den zukünftigen Hochwasserschutz am Rotbach ist erreicht: Am 14. September wurden die Antragsunterlagen für die Genehmigung für den Bau des neuen Hochwasserrückhaltebeckens (HRB) Schwerfen im Rotbachtal symbolisch durch den Erftverband an die Bezirksregierung Köln übergeben. Mit dem geplanten Hochwasserrückhaltebecken soll der Hochwasserschutz für Schwerfen und die unterhalb am Rotbach gelegenen Ortschaften nachhaltig verbessert werden.

 

Rund 222.000 Kubikmeter Rückhaltevolumen

Das geplante Hochwasserrückhaltebecken liegt zwischen Zülpich-Schwerfen und Mechernich-Eicks und verfügt über ein Rückhaltevolumen von rund 222.000 m³. Hierfür ist ein elf Meter hohes Dammbauwerk vorgesehen, vor dem der Rotbach im Hochwasserfall aufgestaut wird. Der Abfluss auf der Unterwasserseite wird dabei kontrolliert und auf ein möglichst schadloses Maß gedrosselt. So wird während eines Hochwasserereignisses Wasser im Becken zwischengespeichert und zeitlich verzögert an den Rotbach abgegeben. Dadurch sollen die Abflussspitzen im weiteren Gewässerverlauf reduziert und die unterhalb liegenden Ortschaften entlastet werden.

 

Nächste Schritte

Mit der Einreichung der Antragsunterlagen für die Genehmigung ist ein weiterer wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Realisierung des neuen Hochwasserrückhaltebeckens erreicht. Im weiteren Verlauf des Planfeststellungsverfahrens stehen nun die erforderlichen Beteiligungsschritte an. Dabei werden neben den technischen Anforderungen auch die Auswirkungen des Vorhabens auf Natur und Landschaft, den Wasserhaushalt sowie weitere betroffene Belange berücksichtigt. Ziel des Verfahrens ist es, die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Umsetzung des Vorhabens zu schaffen.

 

Weitere Informationen und Updates 

Aktuelle Informationen, Baustellen-Updates und Einblicke in laufende Hochwasserschutzprojekte veröffentlicht der Erftverband regelmäßig auf seinen Social-Media-Kanälen. Unter dem Hashtag #hwsErft finden sich zudem weitere Beiträge zu kommunalen Maßnahmen im Erft-Einzugsgebiet.

 

 

Ihre Ansprechpartnerin bei Rückfragen:
Erftverband – Pressestelle

Ronja Thiemann
Am Erftverband 6
50126 Bergheim

02271 88-2127
pressestelle[at]erftverband.de

Interessante Artikel