GKW Nörvenich
Eliminationsgrad
- Chemischer Sauerstoffbedarf 94,6%
- Stickstoff 91,3%
- Phosphor 96,4%
Das Gruppenklärwerk Nörvenich reinigt das anfallende Abwasser mit einer Kombination aus bewährten mechanischen und biologischen Reinigungsstufen. Nach der Vorbehandlung über Pumpwerk, Rechen und belüfteten Sandfang wird das Abwasser der biologischen Reinigungsstufe zugeführt.
In dieser erfolgen Denitrifikation und Nitrifikation zur wirksamen Entfernung von Stickstoffverbindungen. Zusätzlich kommt eine biologische Phosphorelimination zum Einsatz, um Nährstoffe gezielt zu reduzieren. Im Nachklärbecken werden die verbliebenen Feststoffe vom gereinigten Wasser getrennt. Eine Filterstufe unterstützt die Feinreinigung vor der Einleitung in den Vorfluter.
Kommune: Nörvenich
Kapazität in Einwohnerwerten
angeschlossene Einwohnerwerte
Abwassermenge (m³/a)
Verfahrenstechnik
Pumpwerk
Rechen
belüfteter Sandfang
Biologische Phosphorelimination
Denitrifikation
Nitrifikation
Nachklärbecken
Filter
Schlammentwässerung
Stromverbrauch des Gruppenklärwerks Nörvenich deutlich gesenkt
Als Beitrag zum Klimaschutz und zur Energiewende in Deutschland, setzt der Erftverband seine Arbeiten zur Installation von Dach-Photovoltaik-Anlagen auf den Kläranlagenstandorten im Verbandsgebiet fort. Nachdem bereits auf diversen Kläranlagen und am Verwaltungsstandort PV-Anlagen mit einer installierten Leistung von unter 30 kWp pro Anlage errichtet wurden, realisiert der Verband nunmehr auch PV-Anlagen im Leistungsbereich von 50 kWp. Ende August erfolgte nun die Inbetriebnahme einer Dach-PV-Anlage auf dem Gruppenklärwerk Nörvenich mit einer installierten Leistung von rund 51 kWp. [mehr lesen]
Stand der Daten: 2024
