GKW Kenten
Eliminationsgrad
- Chemischer Sauerstoffbedarf 94,1%
- Stickstoff 82,6%
- Phosphor 92,8%
Unsere Kläranlage setzt auf eine Kombination aus bewährten und modernen Technologien, um eine zuverlässige und nachhaltige Abwasserreinigung sicherzustellen. Das Abwasser durchläuft zunächst das Pumpwerk und den Rechen, wo grobe Verunreinigungen entfernt werden. Im belüfteten Sandfang werden Sand und weitere Feststoffe abgeschieden, bevor das Wasser in das Vorklärbecken geleitet wird, um organische Stoffe abzuscheiden.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der biologischen Phosphorelimination, um Nährstoffe im Wasser zu reduzieren. In der biologischen Reinigungsstufe erfolgen die Denitrifikation und Nitrifikation, die Stickstoffverbindungen effizient abbauen. Im Nachklärbecken werden letzte Schwebstoffe entfernt, bevor das Wasser durch einen Filter final gereinigt wird.
Der bei der Reinigung entstehende Schlamm wird im Faulbehälter stabilisiert und anschließend in der Schlammentwässerung entwässert. Für den sicheren Transport von entwässertem Schlamm nutzen wir einen Schubbodencontainer. Außerdem wird die bei der Schlammbehandlung erzeugte Energie im Blockheizkraftwerk in Strom und Wärme umgewandelt, was den Energiebedarf der Anlage deckt.
Für den Umgang mit Regenwasser verfügt die Anlage über ein Regenüberlaufbecken sowie ein Retentionsbodenfilterbecken, um überschüssiges Wasser effizient zu behandeln.
Einzugsgebiet der Kommunen: Bergheim, Elsdorf, Kerpen und Merzenich
Kapazität in Einwohnerwerten
angeschlossene Einwohnerwerte
Abwassermenge (m³/a)
Verfahrenstechnik
Pumpwerk
Rechen
belüfteter Sandfang
Vorklärbecken
Biologische Phosphorelimination
Denitrifikation
Nitrifikation
Nachklärbecken
Filter
Faulbehälter
Schlammentwässerung
Schubbodencontainer
Regenüberlaufbecken
Stand der Daten: 2024


