EuGH‑Generalanwältin sieht Herstellerverantwortung in KARL als rechtswidrig
Die Generalanwältin des EuGH empfiehlt, die Pflicht von Pharma‑ und Kosmetikherstellern zur erweiterten Herstellerverantwortung für nichtig zu erklären. Begründet wird dies mit unzureichender wissenschaftlicher Basis und Verletzung des Verursacherprinzips. Das Urteil steht noch aus. Der EuGH folgt jedoch in der Mehrheit der Fälle den Schlussanträgen der Generalanwälte.
Erftumbau 2030 – Ein Großprojekt steht unter Druck
Die Erft wird auf rund 40 Kilometer Länge umgestaltet. Das bereits 2005 beschlossene Projekt sollte ursprünglich bis 2045 abgeschlossen werden. Durch den vorzeitigen Kohleausstieg muss der Erftumbau nun 15 Jahre früher umgesetzt werden. Damit steht eines der bedeutendsten Gewässerprojekte im Rheinischen Revier unter erheblichem Zeitdruck. Kann der Erftumbau unter diesen Bedingungen bis 2030 gelingen – oder verpasst die Region diese einmalige Chance? –mehr Infos-
Modernisierung des Gruppenklärwerks in Kaarst-Nordkanal
Mit der Inbetriebnahme der neuen Pulveraktivkohleanlage (PAK) im Gruppenklärwerk Kaarst-Nordkanal erweitert der Erftverband seine Abwasserreinigung um eine vierte Reinigungsstufe. Die Anlage ergänzt die bestehende Membrantechnik und ermöglicht die gezielte Entfernung von Mikroschadstoffen aus dem Abwasser. Das Land Nordrhein-Westfalen und die Europäische Union unterstützen das Projekt mit Fördermitteln aus dem Just Transition Fund (JTF) im Rahmen des Förderprojektes „Blaue Infrastruktur Rheinisches Revier“ (BIRR). -mehr Infos-
Kanalsanierung in Zülpich
Der Erftverband plant in Zülpich den Kanal zu sanieren. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich Mitte Oktober 2026 beginnen und bis August 2027 andauern. Die Sanierungsarbeiten finden in offener und geschlossener Bauweise statt. Im Vorlauf der Maßnahmen werden die Anliegenden der betroffenen Straßen durch Einwurfmitteilungen über die Einzelheiten informiert und in den Ablauf mit einbezogen. -mehr Infos-
Wichtiger Schritt für den Hochwasserschutz am Rotbach
Ein wichtiger Meilenstein für den zukünftigen Hochwasserschutz am Rotbach ist erreicht: Am 14. September wurden die Antragsunterlagen für die Genehmigung für den Bau des neuen Hochwasserrückhaltebeckens (HRB) Schwerfen im Rotbachtal symbolisch durch den Erftverband und die Stadt Zülpich an die Bezirksregierung Köln übergeben. Mit dem geplanten Hochwasserrückhaltebecken soll der Hochwasserschutz für Schwerfen und die unterhalb am Rotbach gelegenen Ortschaften nachhaltig verbessert werden. -mehr Infos-
Kläranlage Titz-Rödingen: Stilllegung und Überleitung des Abwassers zur leistungsfähigeren Kläranlage Elsdorf
Der Erftverband hat im Zuge seines Masterplans Abwasser Ende August 2026 die Kläranlage Titz-Rödingen stillgelegt. Das dort anfallende Abwasser fließt seitdem der leistungsfähigeren und größeren Kläranlage in Elsdorf zu. Am 22. September wurde die Erweiterung der Kläranlage Elsdorf mit dem Bürgermeister der Stadt Elsdorf symbolisch in Betrieb genommen. -mehr Infos
Neuer Video-Podcast „Wasser.Welle.“ erklärt die Wasserfragen des Strukturwandels im Rheinischen Braunkohlenrevier
Was bedeutet das Ende des Braunkohlenbergbaus für den Wasserhaushalt im Rheinischen Revier? Welche Folgen hat es für die Erft, wenn künftig deutlich weniger Sümpfungswasser eingeleitet wird? Und wie lassen sich Wasserversorgung, Gewässerentwicklung sowie der Schutz vor Hochwasser und Starkregen unter den neuen Bedingungen langfristig sichern? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich der neue Podcast „Wasser.Welle.“, der im Rahmen des Projekts KOMM.RHEIN.REVIER. des Erftverbandes erstellt wurde. Der Podcast ist auf wasser-im-wandel.de sowie auf den gängigen Podcastplattformen verfügbar. Die Folgen erscheinen außerdem als Video auf YouTube.
Zweites STARK-Projekt bewilligt – Digitales Planungsinstrument zur Sicherung der Wasserversorgung wird aufgebaut
Der Erftverband erhält Struktur-Fördermittel aus dem STARK-Programm, um ein digitales Planungsinstrument zur sicheren Wasserversorgung im Rheinischen Revier erstellen zu können. Die zu erstellende Software soll helfen, Fragen zur Wasserverfügbarkeit und -qualität einfach zugänglich zu machen und in Planungsprozesse einzubeziehen. Die Projektlaufzeit beträgt vier Jahre. Gefördert werden u. a. zwei Stellen.
Save the date: 12. Wasserwirtschaftlicher Informationstag am 6. November
Der Erftverband lädt seine Mitglieder am 6. November 2026 von 9:30 bis 12:30 Uhr zum 12. Wasserwirtschaftlichen Informationstag ein. Die Teilnahme ist sowohl in Präsenz als auch online möglich. An diesem Tag besteht die Möglichkeit, sich über die aktuellen und zukünftigen wasserwirtschaftlichen Themen des Erftverbandes zu informieren, zu diskutieren und in den Austausch zu gehen. Die Einladung mit Anmeldemöglichkeit und Agenda wird in Kürze versendet.
Save the date: 1. Netzwerktreffen „Wasserhaltung Erftaue“ 25. November
Zum Auftakt eines neuen Netzwerktreffens rund um den Grundwasserwiederanstieg und die zukünftige Wasserhaltung in der Erftaue lädt der Erftverband am 25. November 2026 von 9 bis 11 Uhr ein. Das Netzwerktreffen richtet sich an Akteure aus Stadtplanung, Tiefbau, Strukturwandel und Wasserwirtschaft und bietet ein Forum für den fachlichen Austausch. Ziel ist es, aktuelle Entwicklungen und Fragestellungen gemeinsam zu diskutieren, Erfahrungen zu teilen und Impulse für die weitere Zusammenarbeit zu setzten. Gleichzeitig soll mit diesem Format der Grundstein für eine künftig jährlich stattfindende Veranstaltungsreihe gelegt werden. Die Einladung und Details folgen in Kürze.
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