Info-Telegramm 08/2026

Informationsfluss 3/26

Die neue Ausgabe der Mitgliederzeitschrift ist im Juli erschienen und online abrufbar. Der Schwerpunktartikel befasst sich mit der Einführung von Microsoft 365, ein Teilprojekt der Digitalisierungsstrategie des Erftverbandes.

Verwaltungsvereinbarung mit der Stadt Bedburg geschlossen

Das Starkregenereignis im September 2025 hat in mehreren Bedburger Ortslagen zu massiven Überflutungen geführt. Um das Risiko aus dem komplexen Zusammenspiel zwischen Hochwasser und Starkregen künftig ganzheitlich zu reduzieren, haben die Stadt Bedburg und der Erftverband nun eine Verwaltungsvereinbarung geschlossen. Diese regelt, dass der Erftverband sowohl die Maßnahmen zum Hochwasserschutz, als auch die Maßnahmen zum Starkregenschutz planerisch ausarbeiten kann. Aktuell bereitet der Erftverband die Ausschreibung der Planungsleistungen vor. -mehr Infos-

Elf Auszubildende starten den Berufseinstieg beim Erftverband

Den Einstieg ins Berufsleben beginnen eine junge Frau als Kauffrau für Büromanagement, insgesamt sechs neue Auszubildende als Umwelttechnolog*innen für Abwasserbewirtschaftung, ein Wasserbauer, ein Umwelttechnologe für Rohrleitungsnetze und Industrieanlagen, ein Fachinformatiker für Systemintegration und eine Fachinformatikerin für Anwendungsentwicklung. Die Stellen für das kommende Jahr sind bereits ausgeschrieben: karriere.erftverband.de.

Fällung einer geschädigten Eiche im Stadtpark Grevenbroich

Im Stadtpark Grevenbroich an der Mühlenerft musste Mitte August eine rund 80 bis 100 Jahre alte Eiche aus Gründen der Verkehrssicherheit gefällt werden. Die Eiche verlor bereits beim Sturm „Ela“ im Jahr 2014 einen Großteil ihrer Krone. Aufgrund eines Pilzbefalls, der die Standsicherheit des Baumes gefährdet, musste der Baum nun gefällt werden. In Abstimmung mit der Stadt Grevenbroich wird ein Ersatz durch einen oder mehrere neue Bäume erfolgen, um den Charakter des Stadtparks langfristig zu erhalten. -mehr Infos-

Neubau Regenbehandlungsanlage Erftstadt-Blessem

Der Erftverband plant in Erftstadt-Blessem den letzten Teilabschnitt der Siedlungsentwässerung in der Radmacher Straße wiederherzustellen. Beim Hochwasser 2021 sind hier massive Schäden entstanden. Der Beginn der Bauarbeiten ist für September/Oktober 2026 geplant, die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Sommer 2029, wobei eine Unterbrechung zur Bodenstabilisierung von bis zu einem Jahr vorgesehen ist. -mehr Infos-

Baubeginn Hochwasserrückhaltebecken Kommern

Im August haben die Bauarbeiten zur Umgestaltung des Kommerner Mühlensees in ein Hochwasserrückhaltebecken (HRB) begonnen. Das HRB wird Kommern vor Hochwasser des Bleibachs schützen. Im ersten Bauabschnitt wird im Damm ein neues Durchlass- und Drosselbauwerk errichtet. Anschließend wird das Becken neu gestaltet. Auf einer Fläche von rund 3,0 ha werden so 83.000 m³ gesteuertes Rückhaltevolumen geschaffen. Die Bauzeit beträgt voraussichtlich ein Jahr. -mehr Infos-

Kläranlage Rödingen

Ende August wurde die Kläranlage Titz-Rödingen außer Betrieb genommen. Das Abwasser aus Rödingen wird nun auf der Kläranlage Elsdorf mitbehandelt. Die dafür nötigen Bauarbeiten sind abgeschlossen. Die Kläranlage Rödingen war nach ihrem Umbau Ende der 1990er-Jahre die erste Membranbelebungsanlage in Deutschland zur Reinigung kommunaler Abwässer. Die Stilllegung der Kläranlage Rödingen erfolgt nun im Rahmen des Strukturwandels im rheinischen Revier und wird durch das Land NRW aus Mitteln des EFRE/JTF Fonds gefördert.

Kläranlage Anstel

Für ein weiteres Projekt im Rahmen des Strukturwandels wurde das Vergabeverfahren für die Ingenieurleistungen zur Planung erteilt. Die Kläranlage Rommerskirchen-Anstel soll stillgelegt werden. Das Abwasser wird zukünftig auf dem Gruppenklärwerk Grevenbroich mitbehandelt.

Gruppenklärwerk Grevenbroich

Auf dem Gruppenklärwerk Grevenbroich beginnt der Bau einer Deammonifikation zur Behandlung von hochbelastetem Trübwasser aus der Klärschlammbehandlung. Dieses Projekt wird ebenfalls im Rahmen des Strukturwandels durch das Land NRW aus Mitteln des EFRE/JTF Fonds gefördert und ist Ziel einer umfassenden Sanierung und Ertüchtigung des Gruppenklärwerks.

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