GKW Nordkanal

Eliminationsgrad

  • Chemischer Sauerstoffbedarf 97,2% 97,2%
  • Stickstoff 83,9% 83,9%
  • Phosphor 97,3% 97,3%

Unsere moderne Kläranlage nutzt verschiedene Technologien, um eine effiziente und umweltfreundliche Abwasserreinigung zu gewährleisten. Zu Beginn des Prozesses erfolgt die Vorreinigung im Pumpwerk (PW) und mithilfe eines Rechens (R), der grobe Feststoffe aus dem Abwasser entfernt. Anschließend wird im belüfteten Sandfang (bSF) Sand und weitere schwere Partikel abgeschieden.

Das Wasser fließt weiter in das Vorklärbecken (VKB), wo sich zusätzliche Schwebstoffe absetzen. Mithilfe der Siebung (Si) werden feinere Feststoffe entfernt, bevor das Wasser in die biologischen Reinigungsstufen gelangt. Hier spielen die Denitrifikation (DN) und Nitrifikation (N) eine zentrale Rolle, um Stickstoffverbindungen abzubauen.

In der Membranbelebungsanlage (MBF) erfolgt eine weitergehende Reinigung des Wassers. Der anfallende Schlamm wird im Faulbehälter (FB) stabilisiert, bevor er in der Schlammentwässerung (SE) entwässert wird. Durch den Einsatz der Deammonifikation (DEA) können wir den Stickstoffabbau weiter optimieren. Die bei der Schlammbehandlung entstehende Energie wird effizient im Blockheizkraftwerk (BHKW) genutzt, um Strom und Wärme für den Eigenbedarf der Anlage zu erzeugen.

Einzugsgebiet der Kommunen: Kaarst, Korschenbroich, Neuss

Kapazität in Einwohnerwerten

angeschlossene Einwohnerwerte

Abwassermenge (m³/a)

Verfahrenstechnik

Pumpwerk

Rechen

belüfteter Sandfang

Vorklärbecken

Siebung

Denitrifikation

Nitrifikation

Membranbelebungsanlage

Faulbehälter

Schlammentwässerung

Deammonifikation

Blockheizkraftwerk

Photovoltaik

Neubau der 4. Reinigungsstufe zur Reduzierung von Mikroschadstoffen

Mit der Einstellung der Braunkohleverstromung wird die Einleitung von Sümpfungswasser entfallen. In der Folge ergibt sich vielfach die Notwendigkeit, die Reinigungsleistung der Kläranlagen zu erhöhen und Spurenstoffe zu entfernen.

Membrantechnik – höchster Standard

Membrankassette

Ziel

Spurenstoffelimination in Kombination mit Membrantechnik
Laufzeit: 2024 bis 2026
Investition: 0,91 Mio. €

Spurenstoffelimination

Durch den nachträglichen Bau einer Pulveraktivkohleanlage zur Spurenstoffelimination (z. B. Medikamentenrückstände, chemische Reinigungsmittel) wird auf der Membrananlage der höchste Standard in der Abwassertechnik erreicht.

Mehrwert

• Reduktion von antoprogenen Spurenstoffen
• höchste Ablaufqualität
• verbesserter (höchster) Gewässerschutz

Pulveraktivkohlesilo

Pulveraktivkohlesilo

Pulveraktivkohlesilo

Pulveraktivkohlesilo

Dosieranlage der Pulveraktivkohle

Beiträge zum Gruppenklärwerk Flerzheim

Modernisierung des Gruppenklärwerks in Kaarst-Nordkanal

PRESSEMITTEILUNG 34/2026 Erftverband entfernt Spurenstoffe mit Pulveraktivkohleanlage aus dem Abwasser Bergheim/Kaarst, 1. September 2026. Mit der Inbetriebnahme der neuen Pulveraktivkohleanlage (PAK) im Gruppenklärwerk Kaarst-Nordkanal erweitert der Erftverband seine...

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Baustellenfortschritt Gruppenklärwerk Kaarst-Nordkanal

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PRESSEMITTEILUNG 46/2025 Inbetriebnahme der Spurenstoffelimination für 2026 geplant Bergheim/Kaarst, 9. Dezember 2025. Der Erftverband treibt den Ausbau der Abwasserreinigung im Gruppenklärwerk Kaarst-Nordkanal weiter voran. Das Land Nordrhein-Westfalen und die...

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Stand der Daten: 2025