GKW Grevenbroich

GKW Grevenbroich

Eliminationsgrad

  • Chemischer Sauerstoffbedarf 94,3% 94,3%
  • Stickstoff 84,8% 84,8%
  • Phosphor 97,6% 97,6%

Unsere Kläranlage setzt auf eine Kombination aus bewährten und modernen Technologien, um eine zuverlässige und nachhaltige Abwasserreinigung sicherzustellen. Das Abwasser durchläuft zunächst das Pumpwerk und den Rechen, wo grobe Verunreinigungen entfernt werden. Im belüfteten Sandfang werden Sand und weitere Feststoffe abgeschieden, bevor das Wasser in das Vorklärbecken geleitet wird, um organische Stoffe abzuscheiden.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der biologischen Phosphorelimination, um Nährstoffe im Wasser zu reduzieren. In der biologischen Reinigungsstufe erfolgen die Denitrifikation und Nitrifikation, die Stickstoffverbindungen effizient abbauen. Im Nachklärbecken werden letzte Schwebstoffe entfernt, bevor das Wasser durch einen Filter final gereinigt wird.

Der bei der Reinigung entstehende Schlamm wird im Faulbehälter stabilisiert und anschließend in der Schlammentwässerung entwässert. Außerdem wird die bei der Schlammbehandlung erzeugte Energie im Blockheizkraftwerk in Strom und Wärme umgewandelt, was den Energiebedarf der Anlage deckt.

Einzugsgebiet der Kommunen: Grevenbroich, Rommerskirchen

Kapazität in Einwohnerwerten

angeschlossene Einwohnerwerte

Abwassermenge (m³/a)

Verfahrenstechnik

Pumpwerk

Rechen

belüfteter Sandfang

Vorklärbecken

Biologische Phosphorelimination

Denitrifikation

Nitrifikation

Nachklärbecken

Faulbehälter

Schlammentwässerung

Blockheizkraftwerk

Regenüberlaufbecken

Drohnen Aufnahme Grevenbroich

Zukunftsfähigkeit für das Gruppenklärwerk Grevenbroich: Optimierung der biologischen Hauptstufe

Auf dem Gruppenklärwerk Grevenbroich wird die biologische Hauptstufe der Kläranlage, die für den Abbau von Stickstoff und Phosphor verantwortlich ist, verfahrenstechnisch modernisiert. Zur Unterstützung kommt im Nebenstrom ein Verfahren zur Stickstoffelimination (Deammonifikation) zum Einsatz.

Die Optimierung der Anlagentechnik erhöht die Effizienz der Abwasserbehandlung und schafft Leistungsreserven, die wirtschaftliche Entwicklung und Beschäftigung in der Region unterstützen.

Drohnenaufnahme des GWK Grevenbroich
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Geplantes höhenvariables Einlaufsystem in der Nachklärung

 

Grafik des geplanten höhenvariablen Einlaufsystem in der Nachklärung

 

Mehrwert

• bessere Ablaufwerte
• Energieverbrauch senken
• zukunftsfähige Abwasserreinigung

Ziel

Optimierung Stickstoff- und Phosphorelimination
Laufzeit: 2024 bis 2027
Investition: 10,8 Mio. €

Die Verringerung der Nährstoffeinträge verbessert das ökologische Gleichgewicht der Erft, fördert die Biodiversität und leistet einen Beitrag zu einer nachhaltigen Wasserwirtschaft und regionalen Entwicklung.

Drohnenbild der renaturierten Erft in Neuss-Gnadental

Renaturierte Erft in Neuss-Gnadental nach der Einleitstelle der Kläranlage Grevenbroich

Stand der Daten: 2024