Ganzjährige Gehölzpflege: Erftverband sorgt für sichere Wege und intakte Lebensräume

PRESSEMITTEILUNG 13/2026

Pflege- und Sicherheitsmaßnahmen an Bäumen bleiben auch während der Vegetationsperiode notwendig

Bergheim, 18. März 2026. Der Erftverband führt das ganze Jahr über Gehölzpflegearbeiten durch, um die Verkehrssicherheit an Wegen, Gewässern und öffentlichen Flächen zu gewährleisten – auch während der Brut- und Vegetationsperiode. Gleichzeitig achtet der Verband darauf, Lebensräume für Vögel und andere Tiere zu schützen. Grundlage dafür ist das Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG), das zwar Schnittverbote zwischen März und Oktober vorsieht, Pflegeschnitte und Maßnahmen zur Wiederherstellung der Verkehrssicherheit aber ausdrücklich erlaubt.

Verantwortung für mehrere tausend Bäume

Der Erftverband ist für mehrere tausend Bäume auf eigenen Flächen verantwortlich – darunter Wege, Grünanlagen und andere Bereiche, in denen die Sicherheit der Bevölkerung gewährleistet sein muss. Jeder Baum wird regelmäßig kontrolliert. Wird festgestellt, dass die Verkehrssicherheit nicht mehr gegeben ist, reichen häufig kleinere Pflegemaßnahmen aus. In manchen Fällen sind jedoch stärkere Eingriffe oder Fällungen unvermeidbar. Dabei wird stets darauf geachtet, Brutvögel und andere geschützte Arten nicht zu stören.

Warum manche Arbeiten auch im Sommer nötig sind

Obwohl der Großteil der Arbeiten bewusst in den Zeitraum zwischen dem 1. Oktober und dem 28. Februar gelegt wird, lassen sich bestimmte Maßnahmen nicht auf den Winter beschränken. Dazu zählen etwa starke Rückschnitte, Kroneneinkürzungen oder – falls erforderlich – Baumfällungen. Die Dringlichkeit richtet sich stets nach dem Standort, dem Gefahrenpotenzial sowie dem Alter und Gesundheitszustand des Baumes.

Rücksicht auf Lebensräume und Artenschutz

Bei notwendigen Fällungen berücksichtigt der Erftverband vorhandene Habitatstrukturen und Nistplätze. Wo nötig, werden geeignete Ersatzmaßnahmen umgesetzt. Größere Totholzstrukturen bleiben, sofern möglich, als wertvolle Lebensräume für Spechte und andere Tiere erhalten. In vielen Fällen erfolgt zudem eine Neupflanzung – es sei denn, junge Bäume in der Umgebung können den frei gewordenen Raum bereits natürlich übernehmen.

Ganzjährige Verantwortung für Bäume und Lebensräume

Der Erftverband bittet die Bevölkerung um Verständnis, wenn Mitarbeitende auch zwischen März und Oktober an Bäumen oder Gehölzen arbeiten. Diese Einsätze erfolgen ausschließlich aus fachlich notwendigen Gründen – sei es zur Pflege und Gesunderhaltung der Bäume, zur Gewässerunterhaltung, zur Erhaltung von Lebensräumen oder zur Wiederherstellung der Verkehrssicherheit. Dabei wird stets mit größtmöglicher Rücksicht auf Natur und Tierwelt vorgegangen.

Ihre Ansprechpartnerin bei Rückfragen:
Erftverband – Pressestelle

Ronja Thiemann
Am Erftverband 6
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