Braunkohlen­bergbau, Monitoring Inden

31. August 2021 | Bergbau

Das Monitoring Inden ist ein systematisches Programm zur räumlichen Beobachtung, Kontrolle und Bewertung der wasserwirtschaftlich und ökologisch relevanten Größen im Einflussbereich des Tagebaus Inden.

Die Grundlage des Monitorings ist im Rahmen der wasserrechtlichen Sümpfungserlaubnis für den Tagebau Inden festgelegt worden.

Das Monitoringgebiet entspricht etwa dem Gebiet der geologischen Rur-Scholle, wobei sie im Nordwesten bis zur Maas reicht.

Feuchtgebiet Indemündung

Durch das Monitoring werden vier Arbeitsfelder abgedeckt:

  • Grundwasser
  • Feuchtgebiete / Natur und Landschaft
  • Oberflächengewässer
  • Wasserversorgung

Im behördenübergreifenden Monitoring werden Auswerteverfahren genutzt, die für das Monitoring des Tagebaus Garzweiler entwickelt wurden:

  • statistische Analysen von rd. 500 Grundwasserstands- und Abflussganglinien
  • Bewertung der Vegetationsveränderungen an 139 Dauerflächen

Um sicherzustellen, dass unplanmäßige bergbaubedingte Einflüsse frühzeitig erkannt werden, ist die regelmäßige Beobachtung der Feuchtgebiete und des Grundwassers notwendig. Durch die fachliche Beurteilung und Bewertung der Monitoringergebnisse können negative Veränderungen festgestellt und auf diese kurzfristig reagiert werden.

So war es in den letzten Jahren möglich, in einigen Feuchtgebieten, in denen Grundwasserabsenkungen auftraten, rechtzeitig Gegenmaßnahmen zu planen und in Betrieb zu nehmen.

Ansprechpartnerinnen

Petra Lenkenhoff
Tel. (02271) 88-1294

Daniela Berger
Tel. (02271) 88-1372

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