Braunkohlen­bergbau, Monitoring Garzweiler II

31. August 2021 | Bergbau

Im Rahmen des Monitorings Garzweiler beobachtet der Erftverband systematisch die Auswirkungen des Tagebaus Garzweiler und kontrolliert die Einhaltung der Ziele des Braunkohlenplans, wie z. B.

 

 

  • Erhalt der Grundwasserstände in grundwasserabhängigen Feuchtgebieten
  • Erhalt der feuchteabhängigen Vegetation
  • Erhalt der Wasserführung in Oberflächengewässern
  • Sicherstellung der Wasserversorgung in Menge und Güte
  • keine Beeinflussung der Wasserqualität durch die Abraumkippe

 

 

Diese Ziele gelten auch für den Zeitraum zwischen Tagebauende (2045) und Abschluss des Grundwasserwiederanstiegs.

Im behördenübergreifenden Monitoring wurden neue Auswerteverfahren entwickelt, die aus den umfangreichen Messdaten prägnante Umweltindikatoren ableiten und in einem Ampelsystem bewerten:

  • statistische Analysen von über 600 Grundwasserstands- und Abflussganglinien
  • Frühwarnsystem des Bergbaueinflusses auf die Grundwasserstände
  • Bilanzierung der Vegetationsveränderungen an 400 Dauerflächen anhand ausgewählter Indikatorarten

Die Ergebnisse des seit dem Jahr 2000 betriebenen Monitorings zeigen die gute Wirksamkeit der durchgeführten Gegenmaßnahmen und werden regelmäßig im Jahresbericht Monitoring Garzweiler II dokumentiert. Hier finden die Informationen zum Braunkohlenplan Garzweiler II

 

 

Ansprechpartnerinnen

 

 

Monitoring Garzweiler II
Dr. Renate Jaritz
02271 88-1373
Daniela Berger
02271 88-1372

 

 

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