GKW Elsdorf

Luftaufnahme einer Kläranlage mit runden und eckigen Becken, einem Gebäude mit Solaranlage auf dem Dach und Bäumen und Feldern drumherum

Eliminationsgrad

  • Chemischer Sauerstoffbedarf 94,6% 94,6%
  • Stickstoff 85,5% 85,5%
  • Phosphor 96,1% 96,1%

Das Gruppenklärwerk (GKW) Elsdorf setzt auf eine Kombination aus bewährten und modernen Technologien, um eine zuverlässige und nachhaltige Abwasserreinigung sicherzustellen. Das Abwasser durchläuft zunächst das Pumpwerk und den Rechen, wo grobe Verunreinigungen entfernt werden. Im belüfteten Sandfang werden weitere Feststoffe abgeschieden, bevor das Wasser in das Vorklärbecken geleitet wird.

In der biologischen Reinigungsstufe erfolgt zunächst die Denitrifikation zur Entfernung von Nitrat, gefolgt von der Nitrifikation zur Umwandlung von Ammonium. Im Nachklärbecken werden die letzten Schwebstoffe entfernt. Eine zusätzliche Filterstufe sorgt für die Feinreinigung.

Der Klärschlamm wird im Faulbehälter stabilisiert und anschließend entwässert. Ein Blockheizkraftwerk produziert Wärme und Strom aus dem entstehenden Klärgas.

 

Kommunen: Elsdorf und Titz

Schräge Luftaufnahme von Klärbecken mit Stegen und Geländern, dahinter ein Gebäude mit Solaranlage auf dem Dach, davor Bäume.

Kapazität in Einwohnerwerten

angeschlossene Einwohnerwerte

Abwassermenge (m³/a)

Verfahrenstechnik

Pumpwerk

Rechen

belüfteter Sandfang

Vorklärbecken

Denitrifikation

Nitrifikation

Nachklärbecken

Filter

Faulbehälter

Luftaufnahme einer Kläranlage mit runden und eckigen Becken, einem Gebäude mit Solaranlage auf dem Dach und Bäumen und Feldern drumherum.

Stilllegung der Kläranlage Titz-Rödingen und Optimierung der Kläranlage Elsdorf

Die Kläranlage Titz-Rödingen wurde an die nächstgrößere Kläranlage Elsdorf angeschlossen. Durch die Anbindung einer weiteren Kommune wird die Kläranlage daher zum Gruppenklärwerk. Die Maßnahme und die dadurch verbundene Überleitung der Abwässer entlastet den leistungsschwachen Vorfluter „Finkelbach“.

Im Zuge des Anschlusses wurde die Verfahrenstechnik umfassend optimiert, wodurch sich die Wirtschaftlichkeit und die Abwasserreinigung des Gruppenklärwerks Elsdorf erhöht haben. Durch den Einsatz erneuerbarer Energie aus Klärgas und den Ausbau energieeffizienter Technologien wird der CO₂-Fußabdruck der Abwasserwirtschaft deutlich reduziert.

Ziel

Bündelung der Abwasserbehandlung, effizienterer Anlagenbetrieb
Laufzeit: 2024 bis 2026
Investition: 11,4 Mio. €

Schaubild der Überleitung der Abwässer der KA Rödingen zur KA Elsdorf

Mehrwert

• stabile Ablaufqualität
• energieeffizientere Abwasserreinigung
• wirtschaftlicher Betrieb

Baustellen der Kanalarbeiten zwischen Titz-Rödingen und Elsdorf

Kanalarbeiten zwischen Titz-Rödingen und Elsdorf

Beiträge zum Gruppenklärwerk Elsdorf

Stand der Daten: 2026