Erftverband Bergheim - 150Jahre Wasserwirtschaft für unsere Region

Grundwasser

Zur Trockenhaltung der Braunkohlentagebaue muss jährlich eine Grundwassermenge von etwa 500 Millionen Kubikmetern abgepumpt – gesümpft - werden. Dies bleibt nicht ohne Folgen: Brunnen fallen trocken, Einzugsgebiete verschieben sich und der Grundwasserzustrom in oberirdische Gewässer und Feuchtgebiete lässt nach oder versiegt. Ausgekohlte Tagebaue werden mit Abraum verfüllt, wieder mit Grundwasser eingestaut und zum Teil mit Seen rekultiviert. Hierdurch entstehen völlig neue Rahmenbedingungen für das Grundwasser und seine Nutzung. Damit dies weiterhin möglich ist und grundwasserabhängige Feuchtgebiete erhalten bleiben, überwacht der Erftverband den Stand und die Verfügbarkeit des Grundwassers sowie dessen chemische Beschaffenheit.