Grundwasserqualität

Qualitativ hochwertiges Grundwasser ist die wichtigste Voraussetzung für die Trinkwasserversorgung, aber auch für den Erhalt grundwasserabhängiger Feuchtgebiete im Tätigkeitsbereich des Erftverbandes.

Die Wasserqualität wird natürlicherweise durch die Zusammensetzung des Niederschlags sowie der Böden und der Grundwasserleiter bestimmt. Heute spielen menschliche Einflüsse durch Stoffeinträge aus der Landwirtschaft, Bergbau sowie Altlasten und Luftverschmutzung eine zunehmende Rolle und überprägen den natürlichen Zustand.

Der Erftverband entnimmt jährlich etwa 1.700 Proben aus Grundwassermessstellen und Brunnen, um die Wasserqualität in verschiedenen Tiefen, geologischen Schichten und in Abhängigkeit von der Flächennutzung zu untersuchen. Dabei werden zahlreiche Wasserinhaltsstoffe analysiert, die beispielsweise von Nitrat, über die Wasserhärte, Schwermetalle, Pflanzenbehandlungsmittel bis hin zu Arzneimittelwirkstoffen reichen.

Aktuelle Untersuchungen befassen sich unter anderem

  • mit dem Nitratabbau (Denitrifikation) und der Frage, ob und wo ein solcher Abbau in Grundwasserleitern stattfindet,
  • mit dem Schwermetall Uran, für das seit 2011 erstmalig ein Grenzwert in der Trinkwasserverordnung festgelegt wurde und
  • mit den Abbauprodukten (Metaboliten) von Chloridazon, einem insbesondere im Rübenanbau eingesetzten Unkrautbekämpfungsmittel.

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  • Ansprechpartner

    Grundwasserqualität

    Dr. Nils Cremer
    Tel. (02271) 88-1228
    Alina Herber
    Tel. (02271) 88-1284

  • Ergänzende Informationen

  • Erftverband

    Am Erftverband 6
    50126 Bergheim
    Tel: 02271/ 88-0
    Fax: 02271/ 88-1210



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