Vereinbarung zum Ausbau des Orbachs geschlossen

Vereinbarung zwischen Swisttal und Erftverband

Bürgermeisterin Petra Kalkbrenner und Vorstand Norbert Engelhardt unterzeichnen die Verwaltungsvereinbarung zur ökologischen Aufwertung des Orbachs

Um den Orbach in Odendorf aufzuwerten, haben die Gemeinde Swisttal und der Erftverband am 15. August eine Verwaltungsvereinbarung geschlossen. „Ich freue mich, dass wir gemeinsam mit dem Erftverband für unsere Bürgerinnen und Bürger das Projekt einer ökologischen Aufwertung des Orbachs angehen. Es ist ein bedeutendes und anspruchsvolles Projekt in der Mitte von Odendorf. Gleichzeitig bietet es uns die Möglichkeit einer Verbesserung der städtebaulichen Situation“, sagte Bürgermeisterin Petra Kalkbrenner.

Der Orbach fließt bislang in einem festen Betonbett. Es ist vorgesehen, eine Seite dieses „Kastenprofils“ durch eine Böschung zu ersetzen. Dadurch wird der Gewässerquerschnitt vergrößert, so dass der Hochwasserschutz erhalten bleibt. „Störsteine“ auf der Gewässersohle und eine Bepflanzung von Sohle und Böschung schaffen verschiedene Lebensräume und ergänzen die geplanten Maßnahmen zur ökologischen Aufwertung des Gewässers. „Es ist sehr zu begrüßen, dass das Betonkastenprofil aus den Jahren 1969/1970 geöffnet wird, um das Gewässer erlebbarer zu gestalten. Allerdings achten wir darauf, dass bei allen Planungsentscheidungen das bestehende Hochwasserschutzniveau erhalten bleibt“, erklärte Norbert Engelhardt, Vorstand des Erftverbandes.

Der Erftverband und die Gemeinde Swisttal legen mit der Verwaltungsvereinbarung die weitere Kooperation fest. Der Erftverband wird in einem ersten Schritt ein Ingenieurbüro mit der Erarbeitung der Planung des Gewässerausbaus sowie der städtebaulichen Interessen der Gemeinde, soweit sie mit der wasserrechtlichen Planfeststellung in Zusammenhang stehen, beauftragen. Die Gemeinde wird das Planungsbüro mit den Planungsarbeiten betrauen, die den rein städtebaulichen Aspekten dienen. Der Erftverband und die Gemeinde bilden eine Steuerungsgruppe. Aufgabe der Steuerungsgruppe ist insbesondere die Koordinierung der Datenbereitstellung, die Überprüfung des Bearbeitungsstands sowie die Beantragung von Fördermitteln.

„Gemeinsam mit dem Erftverband besteht nun die Möglichkeit, im Wege der europäischen Wasserrahmenrichtlinie zu einer Realisierung des ökologischen Ausbaus des Orbachs zu gelangen. Leitlinie der noch zu erstellenden Planung bilden die seinerzeit mit den Bürgern erörterten Planvarianten. Nach Erstellung der Planung wird eine erneute Beteiligung der zuständigen Ratsausschüsse sowie ein Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern erfolgen“, sagte Bürgermeisterin Petra Kalkbrenner

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