Stadt Jülich und Erftverband suchen Umweltsünder

3.000 Euro Belohnung für Hinweise

Unbekannte haben einen alten Öltank in Jülich-Güsten im Landwehrgraben entsorgt. Am Sonntag, 1. April 2018 informierte ein aufmerksamer Spaziergänger die Polizei. In dem Plastiktank, mit einem Fassungsvermögen von 2.000 Litern, befanden sich noch Reste von Altöl. Die Verunreinigung durch das Altöl erstreckte über eine Länge von 40 Metern. Feuerwehr, Stadt Jülich und eine Fachfirma sorgten für die ordnungsgemäße Beseitigung des Schadens. Bei der Bergung des Öltanks wurde sichtbar, dass durch Bohrlöcher an der Seite des Tanks immer noch Öl austrat. Mehr als 80 Tonnen Bodenmaterial mussten ausgehoben und entsorgt werden.

Diese Sanierungsmaßnahme hat Kosten in Höhe von rund 30.000 Euro verursacht, die nun von der Allgemeinheit zu tragen sind. Die Stadt Jülich und der Erftverband haben für Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen eine Belohnung von bis zu 3.000 Euro ausgeschrieben.

Wer hat am oder kurz vor dem 1. April in der Umgebung des Landwehrgrabens in Güsten etwas beobachtet? Zum Transport des Tanks müssen die Täter ein entsprechendes Fahrzeug oder Anhänger benutzt haben. Haben Sie ein entsprechendes Fahrzeug in der Nähe gesehen?

Personen, die Hinweise zu dieser Umweltstraftat, zur Herkunft des Öltanks oder zu den unbekannten Tätern machen können, melden sich bitte bei Richard Schumacher (Stadt Jülich), Tel.: 02461/63-290 oder per Mail an rschumacher@juelich.de. Entsprechende Hinweise werden selbstverständlich vertraulich behandelt.

  • Ansprechpartnerin

    Luise Bollig M.A. - Pressesprecherin

    Tel. (02271) 88-2127
    Fax (02271) 88-1333



    Erftverband - Pressestelle
    Am Erftverband 6
    50126 Bergheim

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