„Schnellbegrüner“ wird abgemäht

Damit im kommenden Jahr heimische Wiesenblumen blühen, müssen zwei Flächen am linken Erftufer auf Höhe der Gutenbergstraße in Bergheim gemäht werden

Blühstreifen bei Evinghoven (Alshof)

Voraussichtlich am 13. Juli wird der Erftverband zwei Wiesen am linken Erftufer auf Höhe der Gutenbergstraße in Bergheim mähen, um sie zu Blühwiesen zu entwickeln und damit die Artenvielfalt zu fördern. Im Frühjahr 2020 hat der Erftverband dort eine Saatgutmischung aufgebracht. Diese enthält eine Schnellbegrünungskomponente, die die langsam keimenden Wiesensamen vor Erosion und Vogelfraß schützen soll. Die heimische Wiesenblumenmischung enthält neben Gräsern bekannte Arten wie Mohn, Kornblume, Wiesenmargeriten und Lichtnelken.

Durch das schnelle Keimen des Schnellbegrüners verbessert dieser das Kleinklima für die Wiesensamenmischung. Als Schnellbegrüner wurden unter anderem Leindotter und Buchweizen verwendet, die derzeit zusammen mit einjährigen Wildkräutern auf der Fläche zu sehen sind. Die Wiesensamenmischung, die sehr dünn aufgebracht wurde, braucht deutlich längere Zeit zum Keimen. Nach einigen Wochen  muss der Schnellbegrüner daher hoch abgemäht werden, um der viel langsamer keimenden Wiesenmischung nicht Licht und Wasser streitig zu machen und um eine Samenreife und Wiederaussaat des Schnellbegrüners zu verhindern. Gegebenenfalls ist in diesem Jahr auch eine zweite Mahd erforderlich.

Ob sich die Wiesenansaat unter dem Schnellbegrüner entwickeln konnte, wird sich in den nächsten Wochen zeigen. Es ist durchaus möglich, dass stellenweise noch einmal nachgesät werden muss. Da sich die beiden Blühwiesen noch in der Entwicklung befinden, sollten die Flächen nicht betreten werden. Es kann durchaus ein bis zwei Jahre dauern, bis sich eine artenreiche Blühwiese entwickelt hat.

[Bergheim, 9. Juli 2020]

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