Erftverband sucht Auszubildende

Elf moderne Ausbildungsberufe stehen beim Erftverband zur Auswahl. Einer davon ist die Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice. Für das Ausbildungsjahr 2015 sucht der Erftverband eine Auszubildende oder einen Auszubildenden für diesen technisch anspruchsvollen Beruf. Die Bewerbung ist noch bis zum 30. September möglich.

Informationen über die Fachkraft für Rohr-, Kanal und Industrieservice und die Ausbildung beim Erftverband finden sich auf der Ausbildungsseite des Erftverbandes unter www.ausbildung.erftverband.de. Wer seine Fragen lieber direkt stellen will, hat dazu am 20. September auf der Ausbildungsmesse „Beruf Konkret“ der Sparkasse Neuss in der Michaelstraße und am 27. September auf der 15. Rheinbacher Ausbildungsmesse im Alliance-Messegebäude Gelegenheit. Auf beiden Messen ist der Erftverband von 10 bis 15 Uhr mit einem Informationsstand vertreten.

Unter Straßen und Wegen existiert eine wichtige Infrastruktur. Für den Abwassertransport sind neben unterschiedlich großen Abwasserrohren auch vielfältige technische Anlagen mit Mess- und Steuerungstechnik vorhanden, die der regelmäßigen Kontrolle, Wartung und Bedienung bedürfen. Diese Infrastruktur ist das mit Abstand wertvollste Gut jeder Kommune und muss entsprechend betreut werden.

Das Unterhalten und Prüfen dieser Rohre und Kanäle sowie das Sicherstellen ihrer Funktionsfähigkeit ist ein wesentlicher Teil der Arbeit einer Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice. Sie leistet damit einen wesentlichen Beitrag zur Entsorgungssicherheit sowie zum Umwelt- und Grundwasserschutz. Wird das Schmutzwasser oder Regenwasser nicht abgeführt, kann dies zu erheblichen Beeinträchtigungen führen. Auch können undichte Leitungen und Kanäle zu Straßenabsackungen, Verunreinigung des Bodens und Wassers sowie zu Verstopfungen führen, die Rückstau und Überflutung ganzer Straßenzüge oder Keller bedeuten können.

Im Ausbildungsschwerpunkt Rohr- und Kanalservice werden z. B. Abwasserleitungen mittels Spezialkameras geprüft, Schäden dokumentiert und erste Sanierungsvorschläge ausgearbeitet. Bei der Reparatur und Sanierung kommen auch Spezialroboter zum Einsatz, die von der Fachkraft bedient und eingesetzt werden. Im Schwerpunkt Industrieservice stehen Tätigkeiten wie die Prüfung und Wartung von Pump- und Tankanlagen sowie anderen Behältern im Vordergrund. Auch hierzu werden Spezialgeräte wie Hochdruckspüler oder Vakuumsauganlagen eingesetzt. In beiden Bereichen werden die Fähigkeiten und Kenntnisse vermittelt, um die einfachen bis technisch sehr komplizierten Anlagen verstehen und bedienen zu können. Auch Dokumentation und Aufbereitung der Arbeitsergebnisse gehören zum Arbeitsalltag und werden mit modernster Technik und EDV durchgeführt.

Durch die ständig wechselnden Anforderungen, verschiedene Einsatzorte und Fragestellungen, ist der Beruf einer Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice äußerst vielseitig und anspruchsvoll. Die Ausbildung dauert drei Jahre und beginnt am 1. August eines jeden Jahres. Bei der praktischen Ausbildung lernt der Auszubildende in den Kanalteams des Erftverbandes und in der Berufsschule die vielfältigen Tätigkeiten in Praxis und Theorie kennen. Die Berufsschule wird in Blockform besucht. In dieser Zeit wohnen, leben und lernen die Azubis zusammen in einem Wohnheim der Berufsschule. Zusätzlich zur Berufsschule wird ein überbetrieblicher Unterricht angeboten. Nach der Ausbildung besteht die Möglichkeit sich zum Meister weiterzubilden.

Wer Interesse hat und sich mit diesem Berufsbild näher auseinander setzen will, kann beim Erftverband ein Praktikum absolvieren oder sich direkt bewerben. Der Erftverband betreibt in einem Gebiet von Kaarst bis Zülpich und Meckenheim – mehr als 1.900 Quadratkilometer – mehr als 500 Abwasseranlagen und ein Kanalnetz mit einer Länge von rund 660 Kilometern.

[Bergheim, 16. September 2014]

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