Kläranlage Pesch geht vom Netz

Erftverband beginnt Bau des Verbindungskanals

Um die Kläranlage Nettersheim-Pesch stilllegen und das Abwasser der Ortslage zur Kläranlage Bad Münstereifel-Kirspenich überleiten zu können, baut der Erftverband einen rund zwei Kilometer langen Verbindungskanal zwischen Pesch und Gilsdorf. Die Arbeiten dauern rund zehn Monate.

Der neue Verbindungskanal hat einen Durchmesser von 25 Zentimetern und ist als sogenannte Freispiegelleitung angelegt, bei der das Abwasser dem Gefälle folgend Richtung Gilsdorf fließt. Dort wird die neue Leitung an das Kanalnetz angeschlossen.

Die Trasse unterquert den Eschweiler Bach und die L 206. An diesen Stellen erfolgen die Arbeiten in geschlossener Bauweise mittels Vortriebsverfahren.

Für die Dauer des Rohrvortriebs in der L 206 sowie den Kanalbauarbeiten im Bankettbereich der Landstraße muss zwischen der Einmündung Wanderparkplatz auf Höhe der Siedlung Fahl in Fahrtrichtung Pesch auf einer Länge von ca. 550 Metern abschnittsweise mit Verkehrsbeeinträchtigungen gerechnet werden.

Anfragen zum Verlauf der Arbeiten können Anwohner direkt an die bauausführende Firma Balter GmbH (06557/ 78 0) und den Bauleiter Ulrich Hoffmann (0173/ 9680415) richten. Ansprechpartner beim Erftverband ist Projektleiter Markus Henninghaus (Telefon 02271/ 88-1137).

Die Kläranlage Pesch, die das Abwasser von rund 800 Einwohnern reinigt, entspricht nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik und müsste aufwändig saniert werden. Aus wirtschaftlichen Gründen hat sich der Erftverband gegen die Sanierung entschieden. Die Kosten für den Bau des Verbindungskanals belaufen sich auf zirka zwei Millionen Euro.

Die Kläranlage Pesch ist nach der Kläranlage Bürvenich, die im Sommer 2019 außer Betrieb ging, die achte von insgesamt 19 Kläranlagen, die der Erftverband im Rahmen seines Masterplans Abwasser 2025 für eine nachhaltige Abwasserreinigung stilllegen wird.

[Bergheim, 5. Februar 2020]

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