Kanalerschließung des Unternehmerparks Kottenforst nahezu abgeschlossen

Mitarbeiter des Erftverbandes sowie der Stadt Meckenkeim sind vor einem Bagger abgebildet. Sie stehen auf der Baustelle und zeigen auf den Bauplan für die Kanalerschließung.

Am 8. April 2019 informierten die Stadt Meckenheim und der Erftverband über den Stand der Kanalerschließungsarbeiten am neuen Unternehmerpark Kottenforst.

Nach Abschluss der Planungsphase wurden die Erschließungsarbeiten des Unternehmerparks Kottenforst am 14. November 2018 mit dem ersten Spatenstich begonnen. Die Gemeinschaftsmaßnahme der Stadt Meckenheim und des Erftverbandes wird unter der Federführung des Erftverbandes umgesetzt. Im ersten Bauabschnitt wird derzeit eine ca. 31 ha große Fläche erschlossen, um danach ca. 20 ha Gewerbefläche vermarkten zu können. Die Größe der Grundstücke variiert von 2.500m² bis 30.000m².

Die Kanalerschließungsarbeiten im neuen Unternehmerpark Kottenforst sind nahezu abgeschlossen. In nur fünf Monaten Bauzeit hat die vom Erftverband beauftragte Firma Strabag insgesamt fast fünf Kilometer neue Schmutzwasser- und Niederschlagswasserleitungen verlegt und umfangreiche Erdarbeiten für die offenen Gräben hergestellt. „Die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten hat dazu geführt, dass wir fast zwei Monate vor unserem Zeitplan liegen“, so René Düppen, Abteilungsleiter Planen und Bauen beim Erftverband.

Das Kanalnetz der zirka 42 Hektar großen Gesamterweiterung des Industrieparks Kottenforst ist als Trennsystem angelegt. Schmutzwasser und Niederschlagswasser werden dabei in separaten Leitungen transportiert.

Das im Planungsgebiet anfallende Niederschlagswasser wird in einem rund 2,1 Kilometer langen Leitungssystem gesammelt und über offene Gräben sowie ein Havarie-Becken gedrosselt in den Eisbach eingeleitet. Das Grabensystem dient dabei zusätzlich als Rückhalteraum und der Eisbach wird dadurch bei starken Niederschlägen entlastet.

Das Leitungssystem für das Schmutzwasser ist rund 2,8 Kilometern lang. Eine ebenfalls neu errichtete Pumpstation leitet das Schmutzwasser über eine rund 600 Meter lange Druckleitung in die bestehende Kanalisation an der K53 und von dort weiter zum Gruppenklärwerk Flerzheim, wo das Schmutzwasser gereinigt wird.

Nach Fertigstellung der Kanalisation soll mit den Erd- und Verlegungsarbeiten für die Versorgungsträger für Trinkwasser (Stadtwerke Meckenheim), Strom (westnetz), Gas (e-Regio) und Glasfasernetz (Telekom und b:nt) begonnen werden. Somit kann im Juni mit den abschließenden Straßenbauarbeiten begonnen werden. Die Kosten für die Gesamtmaßnahme betragen rund 9,2 Millionen Euro.

„Das ist wiederum ein hervorragendes Beispiel für eine gelungene interkommunale Zusammenarbeit zwischen dem Erftverband und der Stadt Meckenheim“, hebt der Technische Beigeordnete der Stadt Meckenheim Heinz-Peter Witt hervor. „Durch diese Gemeinschaftsmaßnahme profitierten alle Beteiligten in hohem Maße von den Synergieeffekten, die durch gemeinsame Planung und Bauausführung gehoben werden können.“

Gemeinschaftsmaßnahme Erftverband und Stadtwerke Meckenheim Retentionsbodenfilter (RBF) – Trinkwassertransportleitung DN 400

Die Arbeiten der zeitgleich zur Erschließung des Unternehmerparks Kottenforst durchgeführten Gemeinschaftsbaumaßnahme des Erftverbandes mit den Stadtwerken Meckenheim liegen ebenfalls gut im Zeitplan. Der vom selben Auftragnehmer ausgeführte Neubau eines Retentionsbodenfilters (RBF) zur weitergehenden Reinigung von Niederschlagswasser samt Zufluss-Leitungen ist weit fortgeschritten. Das Erdbecken erhält aktuell seine Abdichtungsbahn aus Kunststofffolie, die anschließend mit einer Schicht aus Filtersand belegt und mit Schilf bepflanzt wird. Der geplante Zeitplan zur Fertigstellung bis Ende 2019 kann voraussichtlich eingehalten werden.

In Zuge der Baumaßnahme erneuern die Stadtwerke Meckenheim die Trinkwassertransportleitung (Durchmesser DN 400) in Richtung des bestehenden Industriegebietes Kottenforst von der Kreuzung Gudenauer Allee/Bonner Straße bis zur Einmündung Bergerwiesenstraße. Die Rohrleitungsarbeiten sind zu 90 Prozent abgeschlossen.

Der zwischenzeitlich für die Rohrlegearbeiten gesperrte Radweg an der K53/Lüftelberger Straße ist wieder freigegeben und mit einer neuen Asphalttragschicht versehen worden. Die Asphaltdeckschicht wird nach Abschluss aller Arbeiten noch ergänzt. Der Zeitplan dieser Maßnahme kann voraussichtlich ebenfalls wie vorgesehen bis Sommer 2019 umgesetzt werden.

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