Im Interview mit einer Fachkraft für Abwassertechnik

 Erzähl‘ uns erst einmal etwas über dich?
Ich bin Cornelia Fasbender und 21 Jahre alt. Mit 18 habe ich meine Ausbildung beim Erftverband begonnen.

Für welchen Ausbildungsberuf hast du dich beim Erftverband entschieden und warum?
Ich habe mich schon immer für Biologie interessiert, wollte aber auch gerne einen technikbezogenen Beruf ausüben. Der Erftverband war Aussteller bei einer Ausbildungsmesse in Neuss. Dort entdeckte ich den Ausbildungsberuf „Fachkraft für Abwassertechnik“  und wusste gleich, dass dies der richtige Beruf für mich ist.

Erzähle bitte etwas zu deinem täglichen Arbeitsablauf. Was gehört zu deinen Aufgaben?
Es gibt eigentlich keinen geregelten Tagesablauf. Gleich morgens wird mit meinen Kollegen besprochen, wer welche anstehenden Arbeiten übernimmt. Das kann die Arbeit im Labor sein, Probenahmen oder auch mal eine kleinere Reparatur an einer Pumpe. Auf der Anlage ist eigentlich immer “Action“.

Was macht dir am meisten Spaß?
Die Labor- und Schlosserarbeiten machen mir am meisten Spaß.
Auf so einer großen Anlage wie dem Gruppenklärwerk Kaarst-Nordkanal fallen immer wieder neue Aufgabenstellungen an. Hier einen Lösungsansatz mit den gegebenen Mittel zu finden, ist sehr spannend.

 

In welchen Schulfächern sollte man gut sein, welche Eigenschaften oder Vorraussetzungen sollte man mitbringen?
Ganz klar in Chemie, Biologie und auch in Mathe.
Für den Ausbildungsberuf sollte man sehr flexibel sein. Die Azubis werden oft auf verschiedenen Kläranlagen eingesetzt
. Diese liegen oft etwas außerhalb der Städte, ein Führerschein ist hier von Vorteil.

Arbeitest du allein oder im Team?
Wir arbeiten so gut wie nie allein, immer im Team. Allein schon aus Sicherheitsgründen.

Wie lang ist dein Arbeitstag?
Von 6 Uhr morgens bis 15 Uhr, wir haben aber flexible Arbeitszeiten. Aber bis 15 Uhr muss die Anlage mindestens besetzt sein.

Trägst du spezielle Berufskleidung?
Ganz klassisch eine blaue Latzhose, dazu Stahlkappenschuhe und falls es die Situation erfordert einen Helm, Schutzbrille, Staubmaske und oder einen Hörschutz.

Wie ist das mit der Berufsschule?
Wir haben immer 3 bis 4 Wochen am Stück Blockunterricht, das bedeutet ich muss viermal im Lehrjahr nach Gelsenkirchen in eine Berufsschule.
Dazu kommt noch eine überörtliche Ausbildung in Essen. Hier wird ca. zwei Wochen am Stück Praxiswissen im Bereich Labortechnik, Elektrotechnik und in Metallverarbeitung vermittelt.

Das Interview mit Cornelia Fasbender führten Lena Sester und Elke Muris.

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