Im Interview mit einer Fachkraft für Abwassertechnik

Erzähl‘ uns erst einmal etwas über dich!
Ich bin Nils Uijtdewilligen, 20 Jahre alt und habe auf dem Pascal Gymnasium in Grevenbroich mein Abitur gemacht. Jetzt bin ich im 2. Ausbildungsjahr auf der Kläranlage in Grevenbroich.

Für welchen Ausbildungsberuf hast du dich beim Erftverband entschieden und warum?
Meine damalige Schule bietet ein Programm namens „PasTeG“ ( Pascal Technikum Grevenbroich) an. Hier haben wir eine Kläranlage des Erftverbandes besucht. Dies war eine tolle Möglichkeit sich den Ausbildungsberuf der Fachkraft für Abwassertechnik einmal genau anzuschauen. Ich wusste gleich, das will ich machen! Daraufhin habe ich mich bei einigen Verbänden beworben und habe auch überall Zusagen erhalten, aber der Erftverband hat mich letztlich am Meisten überzeugt.

Erzähle bitte etwas zu deinem täglichen Arbeitsablauf. Was gehört zu deinen Aufgaben?
Wir wechseln uns mit den Aufgaben wochenweise ab, daher ändert sich mein täglicher Arbeitsablauf immer wieder. Eine Woche betreue ich den Zulauf, darauf die Woche die Belebung, danach habe ich Zentrifugendienst und zum Schluss folgt der Bereich Labor. Aber mein Morgen startet meistens mit einem Rundgang über die Anlage.

Was macht dir am meisten Spaß?
Mir gefällt die Abwechslung, die der Ausbildungsberuf mit sich bringt. Ehrlich gesagt, finde ich alle Aufgaben interessant.

In welchen Schulfächern sollte man gut sein, welche Eigenschaften oder Voraussetzungen sollte man mitbringen?
Ganz klar: die Schulfächer Chemie, Biologie und auch Mathe. Es ist auch wichtig, dass man sich nicht davor scheut, draußen zu arbeiten und sich auch einmal die Hände dreckig zu machen! Aber wir tragen natürlich Handschuhe 😉

Arbeitest du allein oder im Team?
Das kommt immer darauf an, in welchem Bereich ich gerade arbeite. Den Rundgang jeden Morgen, mache ich zum Beispiel alleine. Hier kann ich selbst entscheiden, welche Aufgaben gerade anstehen und wie schwerwiegend ein Problem ist.

Wie lang ist dein Arbeitstag?
Von 6 Uhr morgens bis 15 Uhr, wir haben aber flexible Arbeitszeiten. Aber bis 15 Uhr muss die Anlage mindestens besetzt sein.

Trägst du spezielle Berufskleidung?
Ganz klassisch eine blaue Latzhose, dazu Stahlkappenschuhe und falls es die Situation erfordert einen Helm, Schutzbrille, Staubmaske und oder einen Hörschutz.

Wie ist das mit der Berufsschule?
Wir haben immer 3 bis 4 Wochen am Stück Blockunterricht, das bedeutet ich muss viermal im Lehrjahr nach Gelsenkirchen in eine Berufsschule.
Dazu kommt noch eine überörtliche Ausbildung in Essen.

 

 

 

Das Interview mit Nils Uijtdewilligen führten Lena Sester und Elke Muris.

image_print

Erftverband

Am Erftverband 6
50126 Bergheim
Tel: 02271/ 88-0
Fax: 02271/ 88-1210


    Sie erklären sich damit einverstanden, dass Ihre Daten zur Bearbeitung Ihres Anliegens verwendet werden. Weitere Informationen und Widerrufshinweise finden Sie in der der Datenschutzerklärung