Im Interview mit einem Kaufmann für Büromanagement

Erzähl‘ uns erst einmal etwas über dich?
Mein Name ist Alexander Knaak, ich bin 20 Jahre alt und habe mit 18 meine Ausbildung beim Erftverband begonnen. Vorher habe ich am Kerpener Europagymnasium mein Abitur absolviert.

Für welchen Ausbildungsberuf hast du dich beim Erftverband entschieden und warum?
Ich habe mich für den Ausbildungsgang Kaufmann für Büromanagement entschieden, da ich mich schon immer sehr für kaufmännische Themen interessiert habe.

Wie bist du auf den Erftverband aufmerksam geworden?
Das war einfach! Der Erftverband liegt bei uns in der Familie. Ich bin die 3. Generation die beim Erftverband arbeitet. Mein Großvater hat damals in Bergheim auf der Kläranlage gearbeitet und mein Vater in Frechen auf der Kläranlage. Beide als Abwassertechniker. Aber das ist nichts für mich, ich möchte lieber im Büro arbeiten.

Erzähle bitte etwas zu deinem täglichen Arbeitsablauf, was gehört zu deinen Aufgaben? 
Ich durchlaufe ständig andere Abteilung und bin dort wiederum auf verschiedenen Stellen eingesetzt. Daher ist es schwer zu beantworten wie mein typischer täglicher Arbeitslauf so aussieht. Auf alle  Fälle sehr abwechslungsreich! Bisher habe ich fast in allen Abteilungen des Erftverbandes gearbeitet. Das ist sehr spannend.   Beim Einkauf habe ich zum Beispiel Bestellungen erledigt und bei den Finanzen, wo ich gerade sitze, helfe ich bei der Nebenbuchhaltung.

Hast du Projekte, die du als Azubi alleine ausführen kannst?
Ja, nach der Einarbeitungsphase habe ich viele Arbeiten selbständig ausgeführt, Datenaufbereitung für andere Kollegen gehört auch dazu. Zum Beispiel hatte ich ein Projekt, für das ich Daten zum Thema Nitratgehalt im Abwasser sammeln sollte. Ich habe herausgefunden, welche Krankenhäuser in der Nähe von Kläranlagen liegen. Anhand der Bettenzahl der Krankenhäuser konnte so ermittelt werden,  wie viel Medikamentenrückstände wahrscheinlich ins Abwasser geleitet werden.

In welchen Schulfächern sollte man gut sein, welche Eigenschaften sollte man haben?
Deutsch ist bestimmt vom Vorteil, aber es ist auch nicht schlecht, wenn man bereits BWL als Schulfach hatte. Grundkenntnisse in Mathematik sollten aber auch vorhanden sein, ganz ohne geht es nicht.

Arbeitest du alleine oder im Team?
Sowohl als auch, es ist ein schöner Mittelweg. Gerade am Anfang arbeitet man gemeinsam und wird an die Hand genommen, bis es einem möglich ist, die Aufgaben alleine zu bewältigen. Das gefällt mir sehr gut.

Wie lang ist dein Arbeitstag?
Das ist abhängig davon, in welcher Abteilung ich gerade eingesetzt werde. Ich richte mich da nach den Arbeitszeiten meiner Kollegen. So lässt es sich leichter zusammenarbeiten. Generell habe ich aber flexible Arbeitszeiten.

Trägst du spezielle Berufskleidung?
Nein, das ist nicht nötig, aber ich versuche darauf zu achten, bürotaugliche Kleidung zu tragen.

Wie ist das mit der Berufsschule?
Ich besuche jeden Freitag das rheinische Studieninstitut in Köln-Rodenkirchen. Hier lerne ich zusammen mit anderen Auszubildenden der kommunalen Verwaltung. In Zukunft wird das Institut aber seinen Sitz nach Hilden, bei Düsseldorf, verlegen und anstatt jeden Freitag gibt es dann Blockunterricht. Blockunterricht habe ich aber zudem auch noch, und zwar einmal im Jahr für drei bis vier Monate. Hier besuche ich ein Berufskolleg, das ebenfalls in Köln sitzt. Direkt am Rudolfplatz, dadurch ist es sehr gut erreichbar.

Was ist das Besondere am Erftverband?
Es gibt viele Vorteile gegenüber anderen Arbeitgebern. Der Hauptvorteil ist aber, dass beim Erftverband nach Eigenbedarf ausgebildet wird. Besonders spannend finde ich, dass man fast alle Abteilungen im Haus durchlaufen kann und so alle Kollegen und deren Arbeit kennenlernt. 

Welche Zukunftspläne hast du?
Ich würde mich gerne noch weiterbilden, ob das nun ein Studium oder eine Fortbildungsmaßnahme wird, weiß ich noch gar nicht genau. Es gibt auf alle Fälle viele Möglichkeiten sich beim Erftverband weiterzuentwickeln!

Das Interview mit Alexander Knaak führten Lena Sester und Elke Muris.

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Erftverband

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