Hitze belastet auch Tiere in den Gewässern

Auf Grund der lang anhaltenden Hitze im Verbandsgebiet und der vielfach ausbleibenden Niederschläge wird die Situation sowohl für die in der Erft und ihren Nebengewässern als auch für die in den Stillgewässern lebenden Tiere immer schwieriger.

Die hohen Temperaturen und die intensive Sonneneinstrahlung erhöhen die Wassertemperatur der ohnehin im Sommer weniger Wasser führenden Gewässer. Dadurch kann das Wasser weniger Sauerstoff aufnehmen, der von den Wasserorganismen benötigt wird. Besonders Fische leiden unter dem geringen Sauerstoffgehalt.

Wie bereits in den Jahren zuvor muss derzeit insbesondere in kleinen Gewässern, z. B. in flachen Teichen oder kleinen Bächen, mit Fischsterben gerechnet werden. Der Erftverband versucht, die Beeinträchtigungen soweit wie möglich zu begrenzen. Ein Entgegenwirken ist unter den gegebenen Randbedingungen jedoch nicht möglich.

Um die Situation nicht zu verschärfen, appelliert der Erftverband daher an alle Anrainer, kein Wasser aus den Gewässern zu entnehmen und auch keine Tiere am Gewässer zu füttern. Futterreste setzen Faulprozesse im Gewässer in Gang, die den ohnehin reduzierten Sauerstoffgehalt des Wassers noch weiter reduzieren.

[Bergheim, 23. Juli 2018]

  • Ansprechpartnerin

    Luise Bollig M.A. - Pressesprecherin

    Tel. (02271) 88-2127
    Fax (02271) 88-1333



    Erftverband - Pressestelle
    Am Erftverband 6
    50126 Bergheim

  • Erftverband

    Am Erftverband 6
    50126 Bergheim
    Tel: 02271/ 88-0
    Fax: 02271/ 88-1210



    Sie erklären sich damit einverstanden, dass Ihre Daten zur Bearbeitung Ihres Anliegens verwendet werden. Weitere Informationen und Widerrufshinweise finden Sie in der der Datenschutzerklärung