Hindernis in der Erft wird zurückgebaut – Fische können wieder wandern

Am Absturz Euskirchen-Roitzheim in der Erft stürzt das Wasser an einer massiven Betonmauer gut einen Meter in die Tiefe. Fische und Kleinlebewesen, die die Erft hinaufwandern, scheitern bislang an dem unüberwindbaren Hindernis. Seit dem 18. September entfernt der Erftverband diesen Absturz in der Erft. Die Arbeiten dauern voraussichtlich drei bis vier Wochen.

Eine sogenannte Raue Rampe ersetzt künftig den Absturz. Um das Gefälle zu überwinden, wird das Bachbett auf rund 68 Metern als lange schiefe Ebene hergestellt. Dieser neue Abschnitt aus grobem Steinmaterial bietet neue Lebens- und Rückzugsräume für Tiere und öffnet ihnen den Weg bachaufwärts. Die Maßnahme kostet rund 70.000 Euro.

Damit Fische bei den Bauarbeiten möglichst nicht zu Schaden kommen, haben die Fischereigenossenschaft Euskirchen und der Erftverband den Bereich des Absturzes am 15. September bereits abgefischt. Die vorhandenen Fische wurden mit Hilfe eines elektrischen Fanggeräts vorübergehend betäubt, eingesammelt und an einer günstigen Stelle wieder in die Erft zurückgesetzt. Insgesamt gingen erstaunlich viele Kleinfische wie Mühlkoppen, Elritzen und Schmerlen, dazu auch einige Bachforellen ins Netz der Elektrofischer. Ihrer Verbreitung erftaufwärts steht in Roitzheim künftig kein Hindernis mehr entgegen.

 

B

[Bergheim, 19. September 2014]

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