Forstmaßnahme im Grevenbroicher Bend

Trockenheit hat Bäume geschädigt

In den vergangenen beiden Jahren haben zahlreiche Bäume im Grevenbroicher Bend zwischen dem Ziegelkamp und der Erft durch die extreme Trockenheit schwere Schäden davongetragen. Der Erftverband wird daher in dieser Woche eine größere Forstmaßnahme in dem Waldstück durchführen.

Insbesondere die vor rund 30 bis 40 Jahren angepflanzten Balsam- und Hybridpappeln sind stark betroffen, so dass in einigen Bereichen alle Bäume dieser Baumarten gefällt werden müssen.

Ein Forstunternehmen wird voraussichtlich ab dem 3. März alle Pappeln fällen, die erhebliche Schäden aufweisen oder abgestorben sind, damit von ihnen keine Gefahr für Waldbesucher ausgeht. Durch die Arbeiten kann es vorübergehend zu Wegesperrungen im Grevenbroicher Bend kommen.

Der Erftverband plant, die Erft in diesem Waldstück im Rahmen des Perspektivkonzepts Erft in ein neues naturnah gestaltetes Bett zu verlegen. Eine Wiederaufforstung wird daher zunächst zurückgestellt und erfolgt im Rahmen der Erftumgestaltung.

[Bergheim, 2. März]