Fällmaßnahme an der Erft bei Grevenbroich

Derzeit lässt der Erftverband an der Erft bei Grevenbroich auf Höhe der „Schwarzen Brücke“ Eschen fällen. Dabei handelt es sich um Bäume, die vom Eschentriebsterben befallen und dadurch abgestorben sind. Die Arbeiten dauern rund eine Woche. Die rund drei Hektar große Fläche wird anschließend mit standorttypischen Gehölzen wie beispielsweise Stieleichen, Hainbuchen und Kirschbäumen aufgeforstet.

Die auch als Eschenwelke bekannte Baumkrankheit wird durch einen Pilz verursacht, der durch den Wind verbreitet wird und über die Blätter in das Holz der Bäume eindringt. Triebe und Äste verfärben sich und sterben in der Folge ab. Das Eschentriebsterben ist in ganz Europa verbreitet und befällt nur Eschen. Jüngere Bäume in dichten Beständen sind dabei stärker betroffen als ältere Einzelbäume. Erkrankte Eschen werden zudem anfälliger für andere Krankheiten oder Schädlinge, die das Absterben der Bäume beschleunigen können. Die Maßnahmen gegen die Krankheit richten sich daher nach der Stärke des Befalls, dem Alter der Bäume und nach Verkehrssicherungsaspekten.

[Bergheim, 19. Februar 2019]

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