EV-Telegramm 7/2014

TSM-Abwasser – Heinrich Schäfer als Technische Führungskraft Abwasser bestätigt
Im Juli 2011 bestätigte die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) das Technische Sicherheitsmanagement (TSM) des Erftverbandes im Bereich Abwasser. Nach Ablauf des halben Geltungszeitraums konnte der Erftverband nachweisen, dass die Wechsel in den Führungsebenen keinen Einfluss auf die generelle Organisationsstruktur des Erftverbandes im Bereich Abwassertechnik haben und somit das TSM-Abwasser Fortbestand hat. Technische Führungskraft ist nunmehr Dipl.-Ing. Dipl.-Wirtsch.-Ing. Heinrich Schäfer. Als technisches Fachpersonal stehen weiterhin zur Verfügung: Prof. Dr.-Ing. Henning Heidermann (A1 – Technische Dienste), Dipl.-Ing. René Düppen (seit 1. Februar 2014, A2 – Planen und Bauen), Dipl.-Ing. Jörg Gisselmann (seit 13. August 2012, A3 – Betrieb Abwasser), Dr. chem. Michael Trimborn (A4 – Labor).

Neubau Retentionsbodenfilterbecken Nideggen – Berg
Im aktuell erstellten BWK M3-Nachweis wurde festgestellt, dass sowohl die Einleitungsmenge als auch die Schmutzfracht aus dem bestehenden Regenüberlaufbecken in Nideggen–Berg in den Wattlingsgraben deutlich zu reduzieren ist. Es ist daher geplant, zum bestehenden Regenüberlaufbecken ein Retentionsbodenfilterbecken (RBF) zu errichten. Mit dem Bau wird Anfang Juli begonnen.

Sanierung Regenrückhaltebecken Baumschulenweg in Meckenheim
Der nicht funktionsfähige Räumer des Regenrückhaltebeckens Baumschulenweg in Meckenheim wird durch Spülkippen ersetzt, die Pumpensümpfe hierfür angepasst und neue Pumpen installiert. Weiterhin erfolgt auch die erforderliche Betonsanierung. Die Arbeiten haben begonnen.

Bundesrat billigt Änderung der Abwasserverordnung
Der Bundesrat stimmte am 13. Juni 2014 den von der Bundesregierung vorgeschlagenen Änderungen der Abwasserverordnung im Wesentlichen zu. Das betrifft für die Betreiber kommunaler Kläranlagen – z.B. des Erftverbandes – auch die Pflicht zu einer „energieeffiziente Betriebsweise“, soweit dies technisch möglich und wirtschaftlich vertretbar ist. Die ursprünglich vorgesehene Verpflichtung zur Rückgewinnung von Phosphor ist in der Verordnung nicht enthalten, wird aber vermutlich in andere Bestimmungen aufgenommen. Die Verordnung tritt nach der Zustimmung der Bundesregierung zum Bundesratsbeschluss in Kraft.

EU-Kommission befragt zur Trinkwasserqualität
Die EU-Kommssion befragt als Reaktion auf die Bürgerinitiative „right2water“ in einer Online-Konsultation die Bürger und Wirtschaftsverbände in der Europäischen Union nach ihrer Meinung zur Qualität von Trinkwasser. Die Kommission fragt u.a., ob Trinkwasser jederzeit in ausreichender Menge und Qualität zur Verfügung steht, ob die Preise angemessen sind und aus welchen Quellen Gefahren für das Rohwasser droht (z.B. Landwirtschaft, Industrie oder Fracking). Häufig erfolgt als Reaktion auf das Ergebnis einer solchen Konsultation eine Änderung bestehender Rechtsnormen. Daher ist eine Teilnahme an der Befragung sinnvoll.

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    Jochen Birbaum
    Tel. (02271) 88-1158

    Vorstandsbüro des Erftverbandes
    Am Erftverband 6
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  • Erftverband

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