EV-Telegramm 4/19

Regenüberlaufbecken Mastenweg – Lieferung und Montage von Spülkippen
Der Erftverband hat im Jahr 2018 das Regenüberlaufbecken Mastenweg von der Stadt Kerpen übernommen. Es sollen Spülkippen als Reinigungseinrichtung nachgerüstet werden. Die Leistung wurde im Rahmen einer beschränkten Ausschreibung veröffentlicht.

Projekt „Wassernetz Börde“
Für das Projekt „Wassernetz Börde“ erhält die LEADER-Region Zülpicher Börde einen Förderzuschuss in Höhe von  rund 110.000 €. Unter der Projektträgerschaft des Erftverbandes, soll das Projekt über drei Jahre laufen und den Bürgerinnen und Bürgern in der Region die Themen Wasser und Gewässer näherbringen. Die hiesigen Gewässer werden als Lernorte und Teile der regionalen Kulturlandschaft erlebbar gemacht. Auch die Themen Hochwasserschutz und Überflutungsvorsorge sowie Grund- und Abwasser werden auf anschauliche Weise aufgezeigt und greifbar gemacht. Ziel des Projekts ist in erster Linie die Sensibilisierung für das Thema Wasser in der Bevölkerung sowie der Erhalt und der Schutz von Besonderheiten sowie der Arten- und Landschaftsvielfalt.

Kanalsanierung Zülpich-Enzen – Archäologische Begleitung der Tief- und Kanalbauarbeiten
In Zülpich-Enzen sind diverse Kanalleitungen aufgrund ihres baulichen Zustands und insbesondere aufgrund fehlender hydraulischer Leistungsfähigkeit zu sanieren bzw. auszutauschen. In solchen Bereichen, in denen die Leitungsverlegung in offener Bauweise erfolgt, müssen die Tief- und Kanalbauarbeiten archäologisch begleitet werden. Das Ausschreibungsverfahren wird zurzeit durchgeführt.

Umweltausschuss berät das Abwasserabgabegesetz NW
Der Umweltausschuss des Landtages berät am 8. Mai 2019 die Novelle des Abwasserabgabengesetzes. Es geht um die Voraussetzungen einer (teilweisen) Befreiung des Niederschlagswassers von der Abwasserabgabe. Sollte der Umweltausschuss dem Gesetzentwurf im Prinzip zustimmen kann das Gesetz noch vor der Sommerpause in Kraft treten und würde dann auch für die Abwasserabgabe für das Jahr 2018 gelten. Der Erftverband begrüßt vor dem Hintergrund des OVG-Urteils den Entwurf, auch wenn es im Einzelfall zu höheren Abwasserabgaben für seine Mitglieder kommen kann.

Kläranlage Kenten – Ertüchtigung Schneckenpumpwerk
Das der Kläranlage Bergheim-Kenten zufließende Abwasser wird mittels Schneckenpumpwerk dem späteren Reinigungsprozess zugeführt. Wegen teils erheblicher Verschleißerscheinungen sollen die beiden Regenwetterschnecken (Förderleistung jeweils ca. 560 l/s) ausgetauscht werden.
Aufgrund der besonderen Belastungen im Bereich der Pumpenvorlage (Frost-Tau-Wechsel, Hydrolyse, Algenbewuchs und chemischer Belastung) ist der Einbau zu vergießender Stahltröge geplant. Die Submission wurde durchgeführt.

Girls’Day in der Elektrowerkstatt des Erftverbandes
Am 28. März besuchten zwölf Schülerinnen im Alter zwischen zwölf und 16 Jahren im Rahmen des Girls‘Days die Elektrowerkstatt des Erftverbandes in Bergheim und schnupperten in den Arbeitsalltag einer „Elektronikerin“. Der Erftverband als Ausbildungsbetrieb hat sich zum Ziel gesetzt, Schülerinnen verstärkt für technisch-naturwissenschaftliche Berufe zu begeistern und beteiligt sich daher regelmäßig am Girls‘Day.

Meckenheim: Kanalerschließung Unternehmerpark Kottenforst
Die Kanalerschließungsarbeiten im neuen Unternehmerpark Kottenforst sind nahezu abgeschlossen. In nur fünf Monaten Bauzeit hat die vom Erftverband beauftragte Firma Strabag insgesamt fast fünf Kilometer neue Schmutzwasser- und Niederschlagswasserleitungen verlegt und umfangreiche Erdarbeiten für die offenen Gräben hergestellt. Nach Fertigstellung der Kanalisation soll mit den Erd- und Verlegungsarbeiten für die Versorgungsträger für Trinkwasser (Stadtwerke Meckenheim), Strom (westnetz), Gas (e-Regio) und Glasfasernetz (Telekom und b:nt) begonnen werden. Die Kosten für die Gesamtmaßnahme betragen rund 9,2 Millionen Euro.

Erftverband nimmt zum Landesentwicklungsplan Stellung
Die Landesregierung plant den Landesentwicklungsplan zu ändern und führt hierzu eine Anhörung im Landtag durch. Der Plan ist wichtig, weil er auch wichtige Grundlagen für die Genehmigung von Vorhaben mit wasserwirtschaftlichen Auswirkungen festlegt. Der Erftverband setzt sich über die agw – Arbeitsgemeinschaft der Wasserwirtschaftsverbände NRW für präzisere Festlegungen zum Schutz des Grundwassers in den durch den Tagebau betroffenen Gebieten ein.

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    Jochen Birbaum
    Tel. (02271) 88-1158

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