EV-Telegramm 3/2015

Ausschuss für Abwasserbeseitigungsfragen
In der Sitzung am 24. März 2015 wurde der Ausschuss für Abwasserbeseitigungsfragen u. a. über den Stand der Umsetzung und Potenzial von Retentionsbodenfilterbecken, über bisherige Erfahrungen und zukünftige Entwicklungen in der Membrantechnik sowie zu Maßnahmen im Bereich Abwassertechnik im Zusammenhang mit der Wasserrahmenrichtlinie informiert.

Ausschuss für Oberflächengewässer
In seiner Sitzung am 14. April 2015 wird der Ausschuss für Oberflächengewässer über die neue Gewässergütekarte Erft, den zweiten Bewirtschaftungsplan zur Umsetzung der EU Wasserrahmenrichtlinie und zur Spurenstoffelimination mittels Retentionsbodenfilter am Forschungsprojekt Rheinbach informiert.

Treffen der DWA-Arbeitsgruppe WI-5.3 beim Erftverband
Nach Fertigstellung und Veröffentlichung des Merkblattes DWA-M 801 „Führungssysteme und Führungsinstrumente in der Wasserwirtschaft“ hat sich die Arbeitsgruppe WI-5.3 „Prozessorientierte Managementsysteme“ am 23. März 2015 erneut getroffen, diesmal beim Erftverband in Bergheim, um zu beraten, wie Verantwortlichen in Wasserwirtschaftsunternehmen Hilfestellung gegeben werden kann, aus den in dem Merkblatt aufgeführten Managementsystemen das für das eigene Unternehmen geeignete Instrumentarium auszuwählen.

Ausschuss für Hydrologie und Wasserversorgung
In der Sitzung am 22. April 2015 wird der Ausschuss für Hydrologie und Wasserversorgung u. a. über die Gewässernutzung im gesamten Tätigkeitsbereich des Erftverbandes, die Kappung von Grundwasserspitzen im Raum Dormagen-Gohr, den Einsatz des Grundwassermodells Untere Erft im Rahmen der geplanten Erftverlegung Gnadenthal und über den Erfahrungsbericht zur Arbeit mit der Anrufungsstelle Bergschaden Braunkohle NRW informiert.

Retentionsbodenfilter Rheinbach
Für die Errichtung des Retentionsbodenfilters Rheinbach sind Ingenieurleistungen der Leistungsphasen 5 – 9 sowie besondere Leistungen in den Bereichen Objektplanung, technische Ausrüstung und Tragwerksplanung erforderlich. Die anrechenbaren Kosten belaufen sich insgesamt auf 1.730.000 Mio. €. Die Maßnahme wird mit Mitteln des Landes NW gefördert. Das VOF-Verfahren zur Vergabe der Ingenieurleistungen wird zur Zeit durchgeführt.

BHKW Kenten 400 KW Aggregat
Die vorhandenen Blockheizkraftwerke auf der Kläranlage Kenten sind störanfällig, ihr Betrieb und weitere Instandhaltungsarbeiten sind unwirtschaftlich. Aus diesem Grund wird in der 13. KW 2015 eine effizientere Kraft–Wärme–Kopplungsanlage (KWK-Anlage) mit einer Leistung von 400 KW zur energetischen Nutzung des Klärgases in Containerbauweise errichtet.

Einsatz des Grundwassermodells Untere Erft für die geplante Erftverlegung Gnadenthal
Das vom Erftverband in Zusammenarbeit mit einem Gutachterbüro erstellte detaillierte Grundwassermodell für den Bereich der Unteren Erft wird im Rahmen der Erft-Verlegung in Neuss-Gnadental erstmalig eingesetzt, um die Auswirkungen der geplanten Gewässerumgestaltungsmaßnahme auf das Grundwasser zu untersuchen. Hierzu werden sowohl für den Ist-Zustand mit dem heutigen Gewässerverlauf der Erft als auch für den Zustand mit Neutrassierung der Erft und gleichzeitiger Sohlanhebung Simulationsrechnungen durchgeführt. Die Ergebnisse fließen in die Genehmigungsplanung für den nächsten Planungsabschnitt des Perspektivkonzepts zur Umgestaltung der Erft ein.

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  • Ansprechpartner

    Bärbel Lambertz
    Tel. (02271) 88-1213

    Jochen Birbaum
    Tel. (02271) 88-1158

    Vorstandsbüro des Erftverbandes
    Am Erftverband 6
    50126 Bergheim

  • Erftverband

    Am Erftverband 6
    50126 Bergheim
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