Erftverband verbreitert das Profil des Rotbachs in Zülpich-Schwerfen auf 30 Meter Länge

Die Maßnahme ist der erste Baustein aus dem vom Erftverband und der Stadt Zülpich erstellten Konzept zur Verbesserung des Hochwasserschutzes in Zülpich-Schwerfen

Als erste Maßnahme aus dem vom Erftverband und der Stadt Zülpich erstellten Konzept zur Verbesserung des Hochwasserschutzes in Zülpich-Schwerfen wird der Erftverband Ende September das Profil des Rotbachs auf Höhe der Straße „An der Gülichsburg“ aufweiten. Damit wird eine maßgebliche Einengung des Abflussquerschnitts beseitigt, die heute einen Aufstau des Wasserstands im Oberwasser der Engstelle von etwa 20 Zentimetern bewirkt. Durch die Maßnahme wird die Wassermenge, die ohne Ausuferungen im Rotbach abfließen kann, um rund 15 Prozent erhöht.

Beginnen wird die Maßnahme mit Gehölzschnittmaßnahmen in der ersten Septemberhälfte, bevor dann die eigentlichen Arbeiten im Gewässer in der Woche vom 23. September erfolgen. Diese dauern rund eine Woche. Während dieser Zeit wird es zu Einschränkungen bei den Parkmöglichkeiten am Rotbach in der Straße „An der Gülichsburg“ kommen, die rechtzeitig vorher vor Ort bekannt gemacht werden.

Der Erftverband setzt die Maßnahme mit eigenem Personal um. Die Maßnahme wird von der Bezirksregierung Köln zu 80 Prozent gefördert.

Nach dem extremen Hochwasserereignis am 21. Juli 2016 haben der Erftverband und die Stadt Zülpich ein gemeinsames Konzept zur Verbesserung des Hochwasserschutzes für die Ortslage Zülpich-Schwerfen erstellt. Aufgrund der beengten Verhältnisse ist eine Verbesserung der Hochwasservorsorge allein durch Maßnahmen des Gewässerausbaus nicht möglich. Ziel ist es daher, durch die Kombination von Gewässerausbau, Hochwasserleitstrukturen im Straßenraum und privaten Objektschutzmaßnahmen den Hochwasserschutz so weit wie möglich zu verbessern.

Im Mai dieses Jahres wurden im Ausschuss für Struktur und Nachhaltigkeit die im Konzept vorgeschlagenen Maßnahmen vorgestellt, durch die für die Ortslage ein Schutz vor einem 50-jährlichen Hochwasser erreicht werden kann. Abschnittsweise wirken die Maßnahmen darüber hinaus bis zu einem 100-jährlichen Hochwasser. In der heutigen Situation kommt es bereits ab einem 10-jährlichen Hochwasserereignis zu Ausuferungen mit Schäden an privaten Objekten.

[Bergheim, 3. September 2019]

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