Erftverband verbessert ökologische Durchgängigkeit von Liblarer Mühlengraben und Schwarzau

Seit Anfang September baut der Erftverband ein naturnah gestaltetes Umgehungsgerinne an einem „Absturz“ im Liblarer Mühlengraben auf Höhe der Kläranlage Köttingen. Die Arbeiten stehen kurz vor dem Abschluss. Die rund 80 Zentimeter hohe Betonschwelle am Zusammenfluss von Liblarer Mühlengraben und Schwarzau behindert die ökologische Durchgängigkeit des Mühlengrabens, da sie von Fischen und anderen Wasserorganismen bachaufwärts nicht überwunden werden kann.

Der neue Gewässerlauf des Liblarer Mühlengrabens erstreckt sich auf zirka 120 Metern und umgeht das Querbauwerk, bevor er wieder in die alte Trasse des Mühlengrabens zurückkehrt. Der Absturz, der bisher aufgrund der geringeren Sohlhöhe der einmündenden Schwarzau erforderlich war, wird teilweise zurückgebaut. Die Schwarzau erhält auf rund 40 Metern ebenfalls ein neues Bett, das in der naturnah umgestalteten alten Trasse des Mühlengrabens verläuft. Die Mündung der Schwarzau in den Mühlengraben wird entsprechend weiter ins Unterwasser verlegt.

Die Kosten für die Maßnahme belaufen sich auf rund 100.000 Euro. Das Land Nordrhein-Westfalen fördert die Arbeiten zu 80 Prozent.

[Bergheim, 28. September 2016]

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