Erftverband platziert Schuldscheine über 30 Millionen Euro

Durch ein sogenanntes „German Privat Placement“ oder „Privatplatzierung“ hat der Erftverband Mitte des Jahres beim Münchner Versicherungskonzern Allianz drei Schuldscheine mit einem Gesamtvolumen von 30 Millionen Euro platziert. Die Vorteile dieser Darlehen liegen in der langen Laufzeit von 30 Jahren bei einem festen Zinssatz über die gesamte Laufzeit. Dadurch reduzieren sich Zinsänderungsrisiken deutlich, die ansonsten entstehen, wenn Kredite aus der Zinsbindung laufen. Banken bieten dem Verband nur noch Kredite mit Laufzeiten bis zu 15 Jahren an.

Die Schuldscheindarlehen verwendet der Erftverband zum größten Teil zur Umschuldung bestehender Investitionskredite von insgesamt 22 Millionen Euro. Acht Millionen Euro dienen zur Finanzierung aktueller Investitionen. Die Emission erfolgte ohne die Einschaltung von externen Beratern oder vermittelnden Banken, wodurch zusätzliche Kosten vermieden werden konnten.

Möglich wurde diese Finanzierung, weil sich der Erftverband seit mehreren Jahren freiwillig dem Rating einer anerkannten Ratingagentur stellt. Die Euler Hermes Rating GmbH hat den Erftverband auch in diesem Jahr mit A+ eingestuft. Dass der Erftverband sich einem Ratingprozess stellt, wurde von der Allianz als Gläubiger ausdrücklich anerkannt, ermöglichte den Marktzugang und fand auch Niederschlag in einem niedrigen Zinssatz.

[Bergheim, 24. Juni 2015]

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