Erftverband beseitigt Wanderungshindernis – Wehr Steinrausche bei Weilerswist wird umgebaut

Wehr Steinrausche

Aufgrund ihrer Barrierewirkung für die Lebewesen in der Erft und der mangelnden Funktionstüchtigkeit wird der Erftverband das Wehr Steinrausche in der Erft bei Weilerswist in der Nähe des Sportplatzes in den nächsten Wochen umbauen und für Fische und Kleinstlebewesen durchgängig machen.

Hierfür werden alle drei Felder der Anlage unter der Brücke nach Klein Vernich umgebaut. Bei niedrigen Wasserständen wird die Erft zukünftig durch das rechte Wehrfeld über eine sogenannte raue Rampe fließen. Die Betonschwellen des rechten und linken Wehrfelds werden entfernt. Die entstehende Sohlrampe wird mit Steinen angereichert, um die Fließgeschwindigkeit zu verringern und den Fischen und Kleinstlebewesen das Wandern auch bachaufwärts zu ermöglichen.

Der vorhandene Kolk des mittleren Wehrfelds bleibt erhalten und bietet als tieferes Becken auch größeren Fischen einen Standplatz und Rückzugsraum in der Erft. Eine Staueinrichtung ist hier weiterhin erforderlich, weil mit deren Hilfe der Weilerswister Mühlengraben und die Burg Kühlseggen mit Wasser versorgt werden.

Die Arbeiten beginnen voraussichtlich Anfang September und dauern rund sechs Wochen. Aufgrund der Arbeiten kann es zeitweilig zu Verkehrsbehinderungen oder Sperrungen kommen. Der Baustellenbereich kann über Groß-Vernich oder die L163 umfahren werden.

Der Erftverband führt den Umbau der Wehranlage in enger Zusammenarbeit mit dem Landesbetrieb Straßen NRW und der Gemeinde Weilerswist durch, die Eigentümer der Erftbrücke ist. Kostenträger ist der Landesbetrieb Straßen NRW. Die Maßnahme dient als Kompensation für den Bau der Umgehung Weilerswist. Die Baukosten betragen rund 85.000 Euro.

[Bergheim, 21. August 2017]

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