Erftverband beseitigt Wanderungshindernis im Neffelbach bei Nörvenich

Die Maßnahme gehört zu einem Gesamtpaket zur Verbesserung der ökologischen Durchgängigkeit des Neffelbachs

Ab dem 17. August entfernt der Erftverband einen 60 Zentimeter hohen Absturz im Neffelbach bei Nörvenich. Die Schwelle ist für Fische und Kleinlebewesen (Makrozoobenthos) flussaufwärts kaum passierbar und behindert dadurch die Durchgängigkeit des Gewässers.

Der Absturz befindet sich zwischen Nörvenich-Hochkirchen und Ortseingang Nörvenich unterhalb der Brücke Hardtweg. In Fließrichtung rechts mündet hier der Poller Graben über ein massives Betonbauwerk ein. Der Erftverband wird den Absturz in eine für Wasserorganismen in beide Richtungen passierbare Sohlengleite umgestalten. Dazu wird die befestigte Sohle des Neffelbachs im Bereich der Mündung des Poller Grabens aufgebrochen und mittels Einbau von Wasserbausteinen in eine rund 15 Meter lange Gleite umgestaltet. Das Betonbauwerk an der Mündung des Poller Grabens wird abgebrochen. Die auf den folgenden 30 Metern in der Sohle des Grabens verbauten Betonschalen werden ebenfalls entfernt und durch Wasserbausteine zur Gestaltung einer rauen Rampe ersetzt.

Die Arbeiten, die der Erftverband mit eigenem Personal und Mietgerät umsetzt, dauern rund eine Woche. Die Maßnahme kostet zirka 23.000 Euro und gehört zu einem Gesamtpaket zur Verbesserung der ökologischen Durchgängigkeit im Neffelbach, das zu 80 Prozent vom Land gefördert wird.

[Bergheim, 18. August 2020]

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