Wirtschaftsplan 2017 beschlossen

Unter Leitung des Verbandratsvorsitzenden Dr. Uwe Friedl tagten am 13. Dezember die 102 Delegierten der Erftverbandsmitglieder in Mechernich. Auf der Tagesordnung der einmal im Jahr stattfindenden Delegiertenversammlung standen u. a. der Wirtschaftsplan 2017 sowie die Veranlagungsrichtlinien für das kommende Jahr.

Der Wirtschaftsplan 2017 des Erftverbandes umfasst rund 115 Millionen Euro. Das Gesamtvolumen sinkt somit gegenüber dem Vorjahr um 1,53 Prozent. Dies wirkt sich auch auf die Mitgliederbeiträge aus, die im kommenden Jahr um ein Prozent ebenfalls sinken. Grund für die positive Entwicklung sind geringere Ansätze für Materialkosten sowie für kalkulatorische Abschreibungen und Zinsen. So reduzierte sich der kalkulatorische Zinssatz zum Vorjahr um weitere 0,25 Prozent auf derzeit 3,75 Prozent.

Im kommenden Jahr plant der Erftverband Investitionen in Höhe von rund 36 Millionen Euro. Die Investitionen entfallen dabei auf eine Vielzahl von Maßnahmen insbesondere im Abwasserbereich. Rund 5,6 Millionen Euro sind beispielsweise für Erschließungs- und Sanierungsmaßnahmen der drei Kanalnetzte von Rommerskirchen, Meckenheim und Zülpich eingeplant, die der Erftverband betreibt. Auch für Maßnahmen in und an den Gewässern hat der Erftverband im kommenden Jahr Mittel bereitgestellt. So sind für die Renaturierung der Erft bei Neuss-Gnadental – das zweite große Projekt aus dem Perspektivkonzept Erftumgestaltung 2045 – insgesamt rund 2,1 Millionen Euro im Investitionsplan eingestellt.

Hintergrundinfo:
Die derzeit 242 Mitglieder des Erftverbandes wählen bzw. bestellen aus ihrer Mitte die Delegiertenversammlung. Sie entspricht der Hauptversammlung einer Aktiengesellschaft. Die Delegiertenversammlung besteht aus 102 Delegierten. Die Amtszeit beträgt fünf Jahre.

Die Mitglieder sind in Gruppen zusammengefasst. Jede Mitgliedergruppe (außer der Erftfischereigenossenschaft) erhält zunächst fünf Delegiertensitze. Die restlichen 70 Sitze werden zusätzlich unter den Mitgliedergruppen nach ihren Beitragsleistungen und dem d’Hondt’schen Höchstzahlverfahren verteilt. Zusätzlich entsenden die Erftfischereigenossenschaft und die Landwirtschaftskammer je ein Mitglied. Die Gemeinden haben eine deutliche Mehrheit und belegen 66 Sitze.

Die Delegiertenversammlung des Erftverbandes beschließt den Wirtschaftsplan, die Satzung, die Veranlagungsrichtlinien, die wesentlichen Bauvorhaben des Verbandes, die Übernahme von Aufgaben und wählt die Mitglieder des Verbandsrates.

[Bergheim, 13. Dezember 2017]

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