Seit Jahren betreibt der Verband ein strategisches Schuldenmanagement mit folgenden Zielsetzungen:
Aus finanzwirtschaftlicher Sicht sind insbesondere zwei Entwicklungen zu berücksichtigen:
Diese wirken sich auf die von den Mitgliedern zu zahlenden Verbandsbeiträge aus und werden daher aktiv und zukunftsgerichtet verwaltet. Die Belastungen sollen dauerhaft stabil gestaltet werden. Zinsänderungsrisiken sind zu analysieren und zu minimieren.
Liquiditätsengpässe machen die Aufnahme von Fremdkapital erforderlich und können, unabhängig von der Marktlage, die zu erwartenden Zinszahlungen erheblich beeinflussen. Liquiditätsengpässe finden ihre Ursache darin, dass eine Fristenkongruenz des Anlagevermögens und der Fremdfinanzierung nicht gegeben ist. Die lineare Abschreibungsstruktur steht im Gegensatz zur progressiven Struktur der Tilgungen. Eine Problemstellung, die sich bei den kommunalen Eigenbetrieben, den AöR und auch bei den Verbänden zeigt. Durch einen neuen Ansatz der Gestaltung des Prolongationsbestands der vorhandenen Kredite, der eine bedarfsorientierte Prolongation vorsieht, wird die Entwicklung des Kreditbestands an die Entwicklung des Anlagevermögens angepasst. Dieses wirkt sich auf die zu erbringenden Tilgungsleistungen aus, die mit diesem Ansatz an die Entwicklung der Abschreibungen angepasst werden.
Der Verband hat über dieses moderne, zukunftsweisende Schuldenmanagement informiert. Kommunen, kommunale Betriebe und Verbände aus ganz Deutschland wurden zwischenzeitlich beraten.