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Rotbuche am Knechtstedener Graben muss gefällt werden

Bergheim, 8. August 2011

Noch in dieser Woche wird der Erftverband eine nicht mehr standsichere Rotbuche am Knechtstedener Graben zwischen Hubertushof und Gut Barbarastein fällen. Die rund 20 Meter hohe und zirka 100 bis 120 Jahre alte Buche steht an einem stark frequentierten Forstweg. Da der Baum als Naturdenkmal eingetragen ist, hat der Erftverband durch eine Gutachterin die Bruch- und Standsicherheit des Baums überprüfen lassen.

Das Gutachten zeigt, dass der Baum aufgrund von Pilzbefall nicht mehr standsicher ist. Im Stammbereich hat der „Brandkruste“ genannte Pilz das Holz besiedelt und intensive Stammfäule verursacht. Im Wurzelbereich finden sich alte Pilzkörper des Riesenporlings, so dass auch die Wurzeln nicht mehr genügend Halt bieten. Der Holzabbau ist so weit fortgeschritten, dass eine Rettung des Baums nicht mehr möglich ist.

Um die Nutzer des Forstwegs nicht zu gefährden, wird der Baum nun gefällt. Eine zweite Rotbuche, die ebenfalls von der Gutachterin untersucht wurde und wenige Meter entfernt steht, ist noch standsicher. Pflegemaßnahmen, z. B. das Entfernen von Totholz, sind aber erforderlich.


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