Bergheim,7. Juli 2010
Nachdem der Erftverband im vergangenen Jahr das erste Teilstück des Zulaufgerinnes zum neuen Hochwasserrückhaltebecken Garsdorf hergestellt hat, beginnen voraussichtlich im Herbst die Erdarbeiten am zweiten Teilstück der Zuleitung im Bereich der ehemaligen Bandtrasse. Das Gelände wird derzeit von RWE Power verfüllt. Sobald diese Arbeiten abgeschlossen sind, wird der Erftverband das Gerinnebett modellieren und an das vorhandene Teilstück anschließen. Ein die Trasse kreuzender Abwassersammler wird in diesem Abschnitt umgebaut.
Gleichzeitig sollen die Arbeiten am sogenannten Ausleitbauwerk aus der Erft, einem Dreifeldschütz, beginnen. Diese Anlage steuert später den Zufluss von Erftwasser in das Hochwasserrückhaltebecken. Im Hochwasserfall kann das Becken auf einer Fläche von rund 86 Hektar rund 900.000 Kubikmeter Wasser zurückhalten. Es schützt die Stadt Bedburg vor Hochwasser der Erft.
Die Wasserversorgung des Peringser Sees erfolgt über ein benachbartes Entnahmebauwerk in der Erft mit einem eigenständigen Zulaufgerinne, das dem Verlauf des Hochwassergerinnes folgt.
Zeitgleich im Herbst sollen dann auch die Bauarbeiten am Stau- und Ablassbauwerk an der L361 starten. Diese Anlage reguliert bei Hochwasser die Stauhöhe im Rückhaltebecken und den Abfluss aus dem Becken. Von dort führt eine Rohrleitung mit einem Durchmesser von 2,2 Metern unter der Straße durch zurück zur Erft.
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