Erftverband erhält LVR-Prädikat Behindertenfreundlicher Arbeitgeber
Für sein vorbildliches Engagement bei der Beschäftigung behinderter Menschen hat der Erftverband vom Landschaftsverband Rheinland das Prädikat Behindertenfreundlicher Arbeitgeber erhalten. Lorenz Bahr, stellvertretender Vorsitzender der Landschaftsversammlung, überreichte die Auszeichnung am 19. Juli in Bergheim. Der LVR vergibt das Prädikat Behindertenfreundlicher Arbeitgeber jährlich an fünf Unternehmen, die durch ihr Engagement bei der Integration von behinderten Menschen ins Berufsleben eine Vorbildfunktion für andere Unternehmen darstellen. Der Erftverband beschäftigt derzeit rund 9 % schwerbehinderte Mitarbeiter/innen und übertrifft damit die gesetzlich vorgegebene Beschäftigungsquote von 5 %.
Erftverband installiert Fotovoltaikanlagen auf vier Kläranlagen
Nach der Montage einer Fotovoltaikanlage auf dem Dach des Verwaltungsgebäudes in Bergheim investiert der Erftverband nun rund eine Million Euro und installiert bis Mitte Juli vier weitere Anlagen auf den Klärwerken Bergheim-Glessen, Kaarst-Nordkanal, Obergartzem-Enzen und Rheinbach. Der erzeugte Strom wird ins Netz eingespeist. Der Verband erwartet einen Ertrag von zirka 110.000 Euro pro Jahr.
Messung der Windgeschwindigkeit am Standort Bergheim
Am Standort der Verwaltung in Bergheim ermittelt der Erftverband derzeit die durchschnittliche Windgeschwindigkeit. Die Messungen dauern drei Monate. Sollten die gemessenen Windgeschwindigkeiten es zulassen, plant der Erftverband hier das Errichten von zwei vertikal laufenden und damit besonders geräuscharmen Windkraftanlagen. Den auf diese Weise erzeugten Strom wird der Verband zur Eigenversorgung nutzen. Bei Investitionskosten von zirka 45.000 Euro pro Anlage wäre ein Ertrag von rund 15.000 Euro pro Jahr möglich.
Jahrespressetreff des Erftverbands
Mit drei Presseterminen im südlichen, mittleren und nördlichen Verbandsgebiet hat der Erftverband Mitte Juli den aktuellen Jahresbericht 2010 der Öffentlichkeit vorgestellt und über die aktuellen Schwerpunktthemen der Verbandsarbeit berichtet. Dazu zählen u.a. der Hochwasserschutz im Verbandsgebiet, das Erarbeiten der Umsetzungsfahrpläne zur Renaturierung der Erft und ihrer Nebenflüsse und die Anstrengungen zur Steigerung der Energieeffizienz.
Inbetriebnahme Pumpwerk Niederembt / Stilllegung Kläranlage Niederembt im Stadtgebiet von Elsdorf
Am 20. Juli 2011 wurde das Pumpwerk Niederembt in Betrieb genommen und somit die Kläranlage stillgelegt. Nach einer Bauzeit von sieben Monaten konnte die 2.830 Meter lange Druckleitung bis zur Kläranlage Elsdorf mit einem Durchmesser von 180 mm in Betrieb genommen werden. Mit einer Förderleistung von 20 Liter je Sekunde, entsprechend 72 m³ je Stunde, ist damit auch zukünftig die Abwasserentsorgung von rd. 2.500 Einwohner aus Oberembt und Niederembt sichergestellt.
Netzanzeige Einzugsgebiet Gruppenklärwerk Kenten eingereicht
Aktuell wurde die Netzanzeige gem. § 58 Abs. 1 LWG aufgrund wesentlicher Änderungen im Einzugsgebiet bei der Bezirksregierung Köln zur Zustimmung eingereicht. Hierbei wurden die städtebaulichen Entwicklungen für die nächsten zwölf Jahre in enger Abstimmung mit den betroffenen Kommunen (Kerpen, Bergheim, Elsdorf und Merzenich) berücksichtigt. Die Weiterleitungsmengen der insgesamt 39 Regenbecken mit einem Rückhaltevolumen von über 50.000 m³ konnten so optimiert werden, dass die bestehenden Becken nicht erweitert werden müssen.
Netzanzeige Einzugsgebiet Kläranlage Köttingen eingereicht
Aktuell wurde die Netzanzeige gem. § 58 Abs. 1 LWG gemeinsam mit der Stadt Erftstadt aufgrund wesentlicher Änderungen im Einzugsgebiet bei der Bezirksregierung Köln zur Zustimmung eingereicht. Hierbei wurden die städtebaulichen Entwicklungen für die nächsten 12 Jahre berücksichtigt. Die Weiterleitungsmengen der insgesamt 26 Regenbecken mit einem Rückhaltevolumen von über 60.000 m³ konnten so optimiert werden, dass die bestehenden Becken – bis auf ganz wenige Ausnahmen – nicht erweitert werden müssen.
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an das Vorstandsbüro des Erftverbands,
Bärbel Lambertz, Telefon 02271-88 1213,
Jochen Birbaum, Telefon 02271-88 1158.