Rückgewinnung von Überschwemmungsgebiet an der K 41 in Bergheim-Paffendorf

Erftverband hat mit der Umsetzung der Hochwasserschutzmaßnahme begonnen

Seit Ende Januar renaturiert der Erftverband die Erftaue bei Paffendorf. Mit dieser Maßnahme werden die Flächen südlich der Kreisstraße 41, zwischen der Erft und dem Fuß- und Radweg „Peringsseeallee“, wieder als Retentionsraum für die Überflutung durch Erft-Hochwasser zurückgewonnen.

Zum Schutz des benachbarten Braunkohlentagebaus Fortuna-Garsdorf vor Hochwasser wurde das rechte Ufer der Erft in den 1960er-Jahren durch Uferwälle gesichert. Der Erftverband wird diese Wälle an zwei Stellen bis auf das natürliche Geländeniveau abtragen. Im Gegenzug werden an den Außengrenzen (K41 und Peringsseeallee) des insgesamt rund 4,7 Hektar großen Überschwemmungsgebiets neue Schutzwälle errichtet, um ein Ausufern über diesen Bereich hinaus zu verhindern.

Der so neu geschaffene Retentionsraum wird ungefähr ab einem 10-jährlichen Hochwasser geflutet und trägt dazu bei, kleinere Hochwasserspitzen zum Schutz der Erft-Anlieger zu kappen. Zur Verbesserung der ökologischen Gewässerstruktur und um eine eigendynamische Gewässerentwicklung zu ermöglichen, wird gleichzeitig in diesem Bereich auf zirka 400 Metern die rechte Uferseite der Erft „entfesselt“ und die damals zur Böschungssicherung eingebauten Wasserbausteine entfernt.

Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende Februar und kosten rund 300.000 Euro. Sie werden von der Bezirksregierung zu 80 Prozent gefördert.

[Bergheim, 31. Januar 2018]

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