Entlang der Erft und ihrer Zuflüsse unterhält der Erftverband 18 Pegel und nutzt 15 weitere Pegel des Landesmessnetzes. Gemessen wird an den Pegeln in der Regel der Wasserstand, einige Pegel sind auch mit Messgeräten zur Bestimmung von Fliessgeschwindigkeit und Abfluss (akustisches Doppler Prinzip oder Korrelationsverfahren) ausgerüstet.
Über so genannte Schlüsselkurven, die jedem Wasserstand einen Abflusswert zuweisen, werden aus den Wasserstands-messungen Abflussmengen generiert. Zur Erstellung und Aktualisierung der Schlüsselkurven sind regelmäßige Abflussmessungen bei unterschiedlichen Wasserständen notwendig. Diese werden klassischer Weise mit Flügelmessungen durchgeführt. An größeren Gewässern kommt auch ein ADCP (Acoustic Doppler Current Profiler) Messboot zum Einsatz, das die Fliessgeschwindigkeit mit Hilfe des Doppler – Effektes ermittelt. Damit können die Messung deutlich schneller durchgeführt werden.
Die Daten der Pegel werden vielfältig verwendet, z.B. zur Steuerung von Hochwasserrückhaltebecken, zur Hochwasserwarnung, zur Überwachung von Mindestwassermengen, zur Kalibrierung von NA-Modellen oder zur Ausweisung von Überschwemmungsgebieten. Mit den Pegeln außerhalb des Einzugsgebiets der Erft, an Rur und Schwalm werden die Auswirkungen der Grundwasserabsenkungen überwacht.
Die folgenden Links zeigen die aktuellen Pegeldaten. Es handelt sich um ungeprüfte Rohdaten, alle Angaben sind daher ohne Gewähr.
Die Lage der Pegel ist hier abgebildet:
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Pegel und Hochwasserrückhaltebecken mit Messeinrichtungen im Verbands- und Tätigkeitsgebiet (Stand Januar 2010) |
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Pegel Eicherscheid mit Pegelhaus und Seilkrananlage |
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Abflussmessung mit ADCP-Boot |