Um den Hochwasserschutz auch für die Ortslage Bergheim sicherstellen zu können, hat der Erftverband das HRB Mödrath mit einem Rückhaltevolumen in Höhe von rund 1,6 Mio. Kubikmetern errichtet. Dieses Volumen entspricht ungefähr dem Volumen unter dem Dach der Arena auf Schalke. Nach einem Jahr Bauzeit ging die Anlage am 20. März 2007 in Betrieb.
Für das HRB Mödrath wird im Bereich des ehemaligen Braunkohle-Tagebaus Frechen-Mödrath eine im Rahmen der Tagebau-Rekultivierung angelegte Geländemulde genutzt. Dadurch wird kein Staudamm erforderlich. Es wurden diverse Regelungsbauwerke errichtet, die einen gesteuerten Abschlag aus der Erft in die Aue zulassen sowie aus der Aue in das HRB. Ebenso müssen sie eine gesteuerte Abgabe von zurückgehaltenem Wasser aus dem HRB zurück zur Erft ermöglichen.
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Im Falle eines Hochwasserereignisses wird Wasser in der Größenordnung von bis zu 15 Kubikmeter pro Sekunde aus der Erft in die natürliche Aue abgeschlagen und dort zurückgehalten. Dies erfolgt bei Ereignissen, die statistisch alle drei bis fünf Jahre eintreten. Ab 10-jährlichen Ereignissen werden diese Hochwasserspitzen in das HRB abgeleitet. Dadurch reduziert sich der Spitzenabfluss in der Erft auf ein Maß, das schadfrei durch die Ortslage Bergheim abfließen kann und die Bewohner somit vor Überschwemmungen schützt.
Infobroschüre "Hochwasserrückhaltebecken Mödrath" (3,1 MB)
The Mödrath Flood Control Reservoir (3,1 MB)
Bassin de rétention de Mödrath (3,1 MB)
Retentiebekken Mödrath (3,1 MB)
Ansprechpartnerin:
Dipl.-Ing. Martina Jüttner (02271) 88-1350