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Aufgrund mehrerer Hochwasserereignisse mit großen Schäden und Bedrohung der Ortslagen an der Erft wurde diese Mitte der 60er Jahre von Euskirchen bis nach Erftstadt Gymnich ausgebaut. Diese Ausbaumaßnahmen reichten nicht aus, die immer weiter in die Hochwasser gefährdeten Auengebiete vordringenden Ortslagen vor einem 100-jährlichen Hochwasser (HQ100) zu schützen. Deshalb musste zusätzlicher Hochwasserrückhalteraum geschaffen werden, in dem die Spitze einer Hochwasserwelle aufgefangen und zwischengespeichert und nach Abklingen des Hochwassers zeitversetzt wieder abgegeben werden konnte. Das Hochwasserrückhaltebecken Horchheim nahm offiziell seinen Betrieb am 22. Juni 1984 auf. |
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HRB Horchheim, Wasserseite, 05.11.1990 |
Während der Bauausführung fand allerdings die erste Inbetriebnahme bereits während eines Hochwasserereignisses im Mai 1983 statt. Dabei wurden die gerade erst montierten Fischbauchklappen in Abstimmung mit der staatlichen Talsperrenaufsicht in Betrieb genommen. So konnten ca. 240.000 m³ Wasser im HRB zurückgehalten werden.
Mittlerweile hat das HRB Horchheim bereits mehrfach größere Wassermengen aufnehmen müssen. Im Maximalfall wurden weit über 500.000 m³ zwischengespeichert und verzögert wieder abgegeben.
Flyer "Hochwasserrückhaltebecken Horchheim" (1984)
Ansprechpartner:
Dipl.-Ing. Karl-Heinz Beier (02271) 88-1293
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HRB Horchheim, 04.06.1984 |