Die Umsetzung der am 22.10.2000 in Kraft getretenen EU-Wasserrahmenrichtlinie erfordert auch beim Erftverband eine noch stärkere Zusammenarbeit verschiedener Fachabteilungen. Eine wichtige Grundlage stellt hierbei eine einheitlich strukturierte Datenbasis dar, die allen Beteiligten sowohl einen schnellen Zugriff auf Information als auch die Bereitstellung von Daten ermöglicht. Dynamische Veränderungen in allen Bereichen der wasserwirtschaftlichen Tätigkeit erfordern zudem eine permanente Aktualisierung von Information. Der Einsatz des Wasserwirtschaftlichen Informationssystems (WWI) hilft dabei, diesen Anforderungen gerecht zu werden. Es wird von der Firma Hydrotec als Patenschaftsmodell der Wasserwirtschaftsverbände in Nordrhein-Westfalen entwickelt und vertrieben.
Der modulare Aufbau der Software erlaubt es, die Datenbasis schrittweise einzupflegen. Beim Erftverband wird das WWI im Moment mit Daten zur Stadtentwässerung gefüllt. Diese werden zukünftig unter anderem die Grundlage zur Fortschreibung von Abwasserbeseitigungskonzepten bilden. Darüber hinaus werden sie Eingang in verschiedene Anwendungen, wie beispielsweise Niederschlag-Abfluss-Modelle finden. Letztere profitieren ganz besonders von der ständig aktualisierten Datenhaltung, denn nur durch schnellen Zugriff auf aktuelle Informationen können diese veränderten Zuständen angepasst werden.
Für die Zukunft ist die Einbindung weiterer Sachthemen vorgesehen. Bereits bestehende Datenbanken sollen in das WWI integriert beziehungsweise angebunden werden.
Ansprechpartner:
Dipl.-Geogr. Guido Wiedemann (02271) 88-1186
Weiterführender Link:
[N-A-Modelle]
Weiterführende Informationen:
[Europäische Wasserrahmenrichtlinie]