Der Erftverband untersucht seit 1963 die Gewässerbeschaffenheit der Erft und der Nebenläufe. Zur Feststellung der Wasserbeschaffenheit müssen umfangreiche biologische und chemisch-physikalische Untersuchungen durchgeführt werden. Im Rahmen des Routinemessprogramms werden zweimal jährlich im Frühjahr und im Herbst ausgewählte Probestellen an den Fließgewässern aufgesucht. Bei den biologischen Untersuchungen werden die an das Wasser gebundene pflanzliche und tierische Lebewelt, die eng auf eine bestimmte Gewässerbeschaffenheit angewiesen ist, nach Art und Häufigkeit ihres Auftretens ermittelt.
Eine der maßgeblichen Einflusskomponenten auf die Habitatbedingungen im Fließgewässer ist die chemisch-physikalische Beschaffenheit des Wassers. Deshalb werden parallel zu den biologischen Untersuchungen an den Probestellen Wasserproben für die die chemisch-physikalischen Analysen als Schöpfproben entnommen.
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Probestellen des Routine-Untersuchungsprogramms (rot punktiert) zur Feststellung der chemisch-physikalischen und biologischen Wasserbeschaffenheit im Flussgebiet Erft |
Ansprechpartner:
Dr. rer. nat. Ekkehard Christoffels (02271) 88-1109