Erftverband Bergheim - 150Jahre Wasserwirtschaft für unsere Region

Monitoring der oberirdischen Gewässer

Die Wasserqualität der Erft und der Nebenläufe erfordert wegen der vielfältigen Nutzungen und Anforderungen, die an die Wasserläufe gestellt werden, besondere Aufmerksamkeit. Nur bei einer guten Wasserbeschaffenheit der oberirdischen Fließgewässer im Einzugsgebiet der Erft kann die Vielzahl der gestellten Nutzungsansprüche erfüllt werden. Dies gilt ebenso für die stehenden Gewässer im Verbandsgebiet. Als erster Schritt zum Erreichen und zum Bewahren einer guten Wasserqualität müssen verlässliche Daten für gütewirtschaftlich wichtige Kenngrößen bereitgestellt werden. Deshalb betreibt der Erftverband seit 1963 Untersuchungen zur Wasserqualität der oberirdischen Gewässer. Zunächst wurden im Rahmen des Routinemessprogramms manuell Proben aus den Gewässern entnommen und untersucht. Vor 18 Jahren errichtete der Erftverband dann zusätzlich Gewässergütemessstationen zur kontinuierlichen Erfassung wasserwirtschaftlich bedeutsamer Substanzen in den Fließgewässern im Einzugsgebiet der Erft. Seit 1986 untersucht der Erftverband außerdem die Beschaffenheit der Gewässersedimente. Mit diesem Monitoringsystem aus den manuellen Probenahmen im Rahmen des Routinemessprogramms, den Gewässergütemessstationen und den Sedimentuntersuchungen stellt der Erftverband seither wichtige Informationen für die Bewirtschaftung der Fließgewässer in der Region bereit.

Ansprechpartner:
Dr. rer. nat. Ekkehard Christoffels  (02271) 88-1109