Bei der Vielzahl sich überlagernder, teilweise konfliktträchtiger Nutzungen der Fließgewässer sind die Auswirkungen wasserwirtschaftlicher Maßnahmen nicht einfach abschätzbar. Hierbei ist der Einsatz von Gewässergütemodellen zur Unterstützung wasserwirtschaftlicher Planungen überaus hilfreich. Mit Hilfe dieser Planungsinstrumente lassen sich die wesentlichen, in einem Gewässer ablaufenden chemisch-physikalischen und biologischen Prozesse abbilden. Im Gegensatz zu Messungen sind mit Modellrechnungen aber nicht nur Aussagen über die tatsächlich vorhandene Wasserqualität eines Oberfächengewässers möglich. Es lässt sich außerdem im voraus abschätzen, welche Wasserqualität sich in einem Gewässer einstellen wird, wenn bestimmte Eingriffe (Kläranlagenneubau, Renaturierung etc.) vorgenommen werden. Gewässergütemodelle dienen deshalb in der Hauptsache als Prognoseinstrumente.
Ihr Ansprechpartner:
Dr. rer. nat. Ekkehard Christoffels (02271) 88-1109
Download als pdf:
[Gewässergütemodell]
[Water-Qualtity-Model]