EV-Telegramm 6/17

Jahresbericht 2016 online verfügbar
Der Jahresbericht 2016 des Erftverbandes ist auch online abrufbar. Unter http://www.erftverband.de/jahresbericht/ stehen die einzelnen Kapitel als PDF-Datei zum Download bereit. Der Jahresbericht 2016 informiert ausführlich über die Aufgaben und Tätigkeiten des Erftverbandes im Geschäftsjahr 2016 bzw. im Wasserwirtschaftsjahr 2015/2016.

Qualitäts- und Umweltmanagement – erneute Überwachung erfolgreich
Nach dritter Rezertifizierung hat sich der Erftverband in der Zeit vom 19. bis 21. Juni erneut der Überwachung gestellt. Als Ergebnis dieser Überprüfung bescheinigen die externen Gutachter dem Erftverband ein gut funktionierendes Managementsystem. In der Abschlussbesprechung haben die Auditoren zugesagt, in ihrem Bericht an die Zertifizierungsstelle die Aufrechterhaltung der Zertifikate nach DIN EN ISO 9001 bzgl. Qualität und 14001 bzgl. Umwelt zu empfehlen.

Bundesverwaltungsgericht äußert sich zu wasserrechtlichen Fragen
Das Bundesverwaltungsgericht klärte in seiner am 1. Juni 2017 veröffentlichten und 270 Seiten umfassenden Entscheidung zur Elbvertiefung eine Reihe wasserrechtlicher Fragen, die auch für die Arbeit des Erftverbandes von Bedeutung sind. Wichtige Aussagen sind: Grundlage der Prüfung des Verschlechterungsverbots ist die Beschreibung des Ist-Zustands der Gewässer im Bewirtschaftungsplan. Diese Prüfung bezieht sich auf die Auswirkungen einer Gewässerbenutzung auf den gesamten Oberflächengewässerkörper, nicht auf die Stelle der Gewässerbenutzung, wobei es nur auf die biologischen Qualitätskomponenten ankommt. Ein Verstoß gegen das Verschlechterungsverbot liegt erst dann vor, wenn eine beantragte Gewässerbenutzung mit hinreichender Wahrscheinlichkeit zu einer Verschlechterung führt. Der Erftverband wird das Urteil auf dem wasserwirtschaftlichen Infotag am 10. November 2017 besprechen.

Weitere Erschließung im Zuge der Kanalsanierung in Füssenich – Geich
Im Zuge der zur Zeit stattfindenden Kanalsanierung in den Stadtteilen Füssenich und Geich werden zusätzlich im Froitzheimer Weg und in der Uferstraße insgesamt 260 m Kanal zur Erschließung von Grundstücken neu verlegt. Nach Abschluss des Vergabeverfahrens beginnen die Arbeiten im Juli/August 2017.

GKW Flerzheim – Vorplanungen zur Sanierung und Erweiterung
Ende 2016 hat der Erftverband in einem europaweiten Ausschreibungsverfahren die Ingenieurleistungen zur Planung der Erweiterung und Sanierung des Gruppenklärwerks Flerzheim vergeben. Seitdem wurden mehrere Planungsvarianten erarbeitet. Ziel ist die Steigerung der Kapazität der Abwasserreinigung sowie eine umfassende Modernisierung der Anlagentechnik bei gleichzeitiger Steigerung der Energieeffizienz. Zusätzlich werden vorsorglich auch mögliche Szenarien für eine spätere Erweiterung der Kläranlage zur Spurenstoffelimination betrachtet. Der Erftverband bereitet so die langfristig zukunftssichere Abwasserreinigung am Swistbach vor.

Beauftragung des Erftverbandes zur Durchführung einer Grundwassermodellstudie durch die Stadt Heinsberg
Die Stadt Heinsberg hat den Erftverband beauftragt, ein detailliertes Grundwasserströmungsmodell zu erstellen und Simulationsrechnungen möglicher hydraulischer Lösungsansätze zur Reduzierung der Grundwasserproblematik im Stadtgebiet von Heinsberg durchzuführen.
In Folge des deutlichen Rückgangs der Grundwasserförderung in einem Industriepark sind die Grundwasserstände im obersten Grundwasserleiter in den letzten Jahren um mehrere Meter angestiegen. Insbesondere in nassen Witterungsperioden kommt es zu Vernässungsschäden an privaten und öffentlichen Gebäuden.
Im Rahmen einer Arbeitsgruppe aus Vertretern verschiedener Fachinstitutionen und Behörden wurden vor einigen Jahren durch den Erftverband bereits höchste zu erwartende Grundwasserstände für das Stadtgebiet Heinsberg ermittelt und die potenzielle Betroffenheit von Gebäuden bei höchsten Grundwasserständen abgeschätzt.

  • Ansprechpartner

    Bärbel Lambertz
    Tel. (02271) 88-1213
    Jochen Birbaum
    Tel. (02271) 88-1158.

  • Erftverband

    Am Erftverband 6
    50126 Bergheim
    Tel: 02271/ 88-0
    Fax: 02271/ 88-1210
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