EV-Telegramm 2/17

Kanalnetzsteuerung Gruppenklärwerk Kenten
Mit erfolgreicher Umsetzung des zu 100 % geförderten Forschungs- und Entwicklungsprojekts „Kanalnetzsteuerung am Beispiel GKW Kenten“ wurde dem MKULNV der Abschlussbericht vorgelegt. In der Phase II wurde die Steuerung in der Praxis erprobt – ab März 2016 störungsfreier Betrieb –  und nunmehr in den Routinebetrieb integriert.

Kanalnetzausbau in Ramrath
Um die Kanalisation in der Lambertusstraße in Ramrath zukünftig bei Starkregen zu entlasten, baut der Erftverband einen sogenannten Regenwasserdüker, eine Druckleitung, die den Gillbach unterquert. Die neue rund 20 Meter lange und 60 Zentimeter durchmessende PE-Leitung verbindet die Ramrather Kanalisation mit dem zur Kläranlage Grevenbroich führenden Hauptkanal, der auf der gegenüberliegenden Seite des Gillbachs verläuft. Die Arbeiten begannen am 20. Februar und dauern voraussichtlich bis Juni.

Ausschuss für Abwasserbeseitigungsfragen
In seiner Sitzung am 9. März 2017 wird der Ausschuss für Abwasserbeseitigungsfragen über die aktuelle wasserrechtliche Forderung hinsichtlich Phosphor, abfiltrierbaren Stoffen und Einleitung in ephemere Gewässer informiert. Des Weiteren wird über die Umsetzung der Anforderung des § 3 Selbstüberwachungsverordnung Abwasser NRW und über aktuelle rechtliche Entwicklungen zur Klärschlammverwertung und Phosphor-Rückgewinnung berichtet.

Informationsveranstaltung zum Perspektivkonzept Erftumgestaltung 2045 (Kloster Langwaden)
Am 16. Februar 2017 hat der Erftverband zusammen mit der Bezirksregierung Düsseldorf zu einer Informationsveranstaltung für das Perspektivkonzept Erftumgestaltung 2045 und ein in diesem Jahr startendes, neues Bodenordnungsverfahren im Bereich Kapellen – Wevelinghoven informiert. Ca. 60 Betroffene und Interessierte sind der Einladung gefolgt und wurden in Vorträgen über Grundlagen und Umsetzung des Perspektivkonzepts sowie Durchführung des Bodenordnungsverfahrens informiert. In zahlreichen Gesprächen am Ende der Veranstaltung wurden für den Erftverband wichtige Ortstermine und persönliche Gespräche vereinbart Die offizielle Einleitung des Bodenordnungsverfahrens ist für Mai/Juni 2017 geplant.

Satzungsänderung veröffentlicht
Die in der Delegiertenversammlung am 13. Dezember 2016 beschlossene Satzungsänderung wurde gemäß §14 Abs. 4 ErftVG im Gesetz- und Verordnungsblatt NRW am 17. Februar 2017 (GV.NRW., S. 261-280) öffentlich bekannt gemacht.

Bundesverwaltungsgericht: Elbvertiefung ist keine Verschlechterung
Das Bundesverwaltungsgericht verkündete am 9. Februar 2017 seine Entscheidung zur sog. Elbvertiefung. Das Gericht kam zu dem Ergebnis, dass die Elbvertiefung nicht gegen das in Deutschland praxisrelevante sog. Verschlechterungsverbot der Wasserrahmenrichtlinie verstoße, dafür seien die Auswirkungen nicht gravierend genug. Beim Habitatschutz seien aber Fragen offen geblieben, so das Gericht.

Naturnahe Umgestaltung der Swist im Retentionsraum Miel
Der Retentionsraum Miel an der Swist südlich der B56 wird durch den Erftverband schrittweise entwickelt. Zunächst wurde der uferbegleitende Weg verlegt, die Swist durch Entnahme der Böschungsfußsicherung weitestgehend entfesselt und die Flächen beidseits des Gewässers zu einem Auwaldkomplex umgestaltet.
Ende Februar hat der Erftverband nun an mehreren Stellen im Rahmen der vorliegenden Plangenehmigung Totholz zur Strukturanreicherung eingebaut und zur Initiierung der eigenständigen Gewässerentwicklung auf einem rund 50 m langen Abschnitt eine „neue“ Gewässerschlinge angelegt.

  • Ansprechpartner

    Bärbel Lambertz
    Tel. (02271) 88-1213
    Jochen Birbaum
    Tel. (02271) 88-1158.

  • Erftverband

    Am Erftverband 6
    50126 Bergheim
    Tel: 02271/ 88-0
    Fax: 02271/ 88-1210
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